01.06.2022 - 1.2 1. Quartalsbericht 2022 zur Entwicklung der Erz...

Beschluss:
zur Kenntnis genommen
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Beratung

Zunächst bedanken sich Frau Salwik und Frau Willing-Spielmann für den Bericht. Auf Nachfragen berichtet Herr Pütz, dass sich der Fachkräftemangel bisher nicht auf die Hilfeleistungen ausgewirkt hat. Es konnten auch noch keine Langezeitfolgen aufgrund der Corona Pandemie erkannt werden. Herr Post stimmt dem zu, da auch in seinem Bereich keine Langzeitfolgen zu beobachten sind

 

Weiterhin berichtet Herr Pütz, dass bereits 27 unbegleitete Minderjährige (UMA) aus der Ukraine in Oberhausen angekommen sind. Er betont, dass hierzu alle Minderjährigen zählen, die ohne Erziehungsberichtige flüchten. Sprachbarrieren können gut überwunden werden, da es ein gutes Netzwerk gibt, welche den Lotsendienst übernehme. Dazu berichtet Herr Schmidt, dass bereits Sprachkurse für die Flüchtlinge angeboten werden und auch die Einrichtungen vor Ort die Sprachbarrieren verringern.

 

Stand 01.06.2022 sind 923 geflüchtete Kinder in Oberhausen angekommen, davon haben 127 wieder die Stadt verlassen. Somit sind 567 Kinder und Jugendliche schulpflichtig und 229 Kinder kommen für eine Betreuung in einer Kindertageseinrichtung in Frage. Alle schulpflichtigen Kinder konnten über eine entsprechende Schulform beraten und an verschiedenen Schulstandorten aufgenommen werden, so Herr Schmidt.

 

Ab 01.06.2022 haben geflüchtete Menschen aus der Urkraine einen Anspruch auf SGB II Leistungen. Dadurch entsteht auch ein Anspruch auf Unterhaltsvorschussleistungen. Dies ist eine weitere große Herausforderung für die Verwaltung und das Jobcenter. Es wird aktuell an einem gemeinsamen Verfahren gearbeitet.

 

 

Frau Ridders berichtet zum Fachkräftemangel, dass die Jugendamtsleitung im engen Austausch mit den Hochschulen sind. Es sollen Nachqualifizierungen und Qualifizierung ohne Anerkennungsjahr angeboten werden.

 

Der Jugendhilfeausschuss nimmt die Vorlage zur Kenntnis.

 

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Anlagen zur Vorlage