24.05.2022 - 12 Mündlicher Bericht Theater Oberhausen- Aktuelle...

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Beratung

Herr Flore berichtet, dass er bei einem Besuch im Theatergebäude festgestellt hat, dass noch einige Sanierungsarbeiten durchzuführen sind. Mit Blick auf die aktuelle Situation (z.B. verlängerte Lieferzeiten), erkundigt er sich, ob das Große Haus am 10.09.2022 bespielbar ist. Frau Beckmann, Verwaltungsleiterin des Theater Oberhausen, informiert, dass sich das Theater im dritten Bauabschnitt befindet. Die Materialien sind bereits beschafft worden. Es besteht  kein Risiko für die Eröffnung am 10.09.2022. Zudem berichtet sie zu verschiedenen Förderprogrammen, die das Theater verfolgt. Sie erläutert, dass auf Bundesebene das Projekt „Rigby“ über die dive.in Förderung der Bundeskulturstiftung gefördert wird. Mit dem „dive in. Programm für digitale Interaktionen“ will die Kulturstiftung des Bundes bundesweit Kulturinstitutionen darin unterstützen und motivieren, mit innovativen digitalen Dialog- und Austauschformaten auf die aktuelle pandemiebedingte Situation zu reagieren. Förderprogramme auf Bundesebene sind für das Theater Oberhausen auch hinsichtlich der Förderung von Bau-/Investitionsvorhaben, dem Programm ,,Das Theater sind alle" / 360° - Fonds für Kulturen der neuen Stadtgesellschaft sowie dem Sonderfonds des Bundes für Kulturveranstaltungen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie, relevant. Frau Beckmann weist darauf hin, dass die Stadtverwaltung Oberhausen und das Theater die Bewilligung für das Bundesprogramm SJK - Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jungend, Kultur erhalten haben, mit der die weitere bauliche Öffnung und Modernisierung des Hauses ermöglicht wird. Auf Landesebene ist es gelungen, die bestehende Neue Wege Förderung für die Theater:faktorei zu verlängern. Auch das UnRuhr-Festival wurde vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW und dem NRW-Kultursekretariat gefördert. Dabei hat das Festival das Ziel, jungen Menschen, die erste Theatererfahrungen gesammelt haben, die Möglichkeit zu geben, sich zu vernetzen. Frau Beckmann erwartet in den nächsten Jahren für das Theater und andere Kulturinstitutionen eine starke Schwerpunktsetzung hin zu Kultur und Nachhaltigkeit. Diesem Thema und auch dieser Herausforderung, u.a. aufgrund der sehr knappen Ressourcenausstattung, wird sich das Theater stellen. Frau Beckmann informiert zudem darüber, dass das Theater gemeinsam mit dem Stadtarchiv und der LUDWIGGALERIE einen interaktiven Theaterrundgang über die regionale Kulturförderung des LVR beantragt hat. Auf europäischer Ebene wird derzeit mit drei weiteren Städten in NRW und dem NRW-Kultursekretariat an einem Antrag im EU-Programm „Creative Europe“ gearbeitet. Ziel ist es Mittel zu akquirieren, um „Kunst und Kultur als Changemaker der nachhaltigen Stadtgesellschaft“ zu fördern.

 

Der Kulturausschuss verabschiedet sich von Intendant Florian Fiedler. Der Kulturausschussvorsitzende Manfred Flore sowie Kulturdezernent Apostolos Tsalastras danken ihm für seine Arbeit am Theater Oberhausen. Besonders schwierig waren die zwei Corona-Jahre und die vielen Bauphasen am Theater, in denen nicht wie üblich geprobt und gespielt werden konnte. Trotzdem gelang es dem Theater durch neue Formate und viel Engagement, Theater zu produzieren und zu präsentieren. Der Kulturausschuss wünscht Florian Fiedler für die Zukunft alles Gute.

 

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