10.05.2022 - 2 Sachstand Kommunales Integrationskonzept Oberha...

Beschluss:
zur Kenntnis genommen
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Beratung

Vors. Erdas begrüßt Herrn Stein zum TOP und bittet ihn, zu berichten.

 

Herr Stein berichtet zu drei Punkten:

- Aktuelles zum Thema Geflüchtete aus der Ukraine

- Kommunales Integrationsmanagement (KIM)

- KGSt-Vergleichsring Integrationsmonitoring 2.0

 

Das Kommunale Integrationszentrum der Stadt Oberhausen (KI) ist in mehreren Bereichen bei der Integration der Geflüchteten aus der Ukraine involviert. Bislang sind ca. 600 schulpflichtige Kinder und Jugendliche aus diesem Personenkreis in Oberhausen angekommen. Das KI hat mit der Seiteneinsteigerberatung bis heute 511 dieser schulpflichtigen Kinder und Jugendlichen erreicht. Bei der Seiteneinsteigerberatung wird die Bildungsbiografie ermittelt, das Schulsystem erläutert und eine Zuordnung zu einer Schule in Oberhausen vorgeschlagen. Hierbei sind die Mitarbeitenden im KI mit der Schulverwaltung und weiteren Akteuren im Gespräch. Aktuell gelingt es noch, die Grundschüler*innen wohnortnah zu beschulen. Das Team Sozialarbeit des KI unterstützt die Geflüchteten zudem beim Kontakt mit dem Sozialbereich und bietet sozialpädagogische Betreuung für Geflüchtete, die bereits in privatem Wohnraum leben.

 

Weiterhin berichtet Herr Stein über Entwicklungen zum Thema Kommunales Integrationsmanagement (KIM): Zum 30.06.2022 läuft das Landesprogramm „Durchstarten in Ausbildung und Arbeit“ aus. Die Zielgruppe der 18-27-jährigen Neuzugewanderten, die durch dieses Programm adressiert wurde, soll nun u.a. über das KIM erreicht werden. Zudem wurde die Verteilung der Case-Manager*innen in Oberhausen sozialraumorientiert angepasst. Bedarfsorientiertes Nachjustieren sei jederzeit möglich. Herr Stein berichtet, dass die Fortbildungen für die Case-Manager*innen im Mai starten und Ende November abgeschlossen sind.

 

Herr Stein bezieht sich zudem auf vergangene Sitzungen des Integrationsrates zum Thema migrantische Ökonomie. Er informiert darüber, dass eine Bestandsaufnahme erfolgen soll, um Fragen wie „Wie viele Betriebe haben wir?“ „Wer bildet aus?“ und „Wie kann man das für den Integrationsprozess nutzbar machen?“ zu klären. Herr Telli bestärkt die Notwendigkeit einer solchen Bestandsaufnahme. Das nächste Treffen finde nach den Sommerferien statt. Bis dahin will die OWT/Wirtschaftsförderung Zahlen sammeln und vorlegen. Die neuen Wirtschaftsförderer stehen dem Thema sehr aufgeschlossen gegenüber, so Herr Telli.

 

Zum Thema KGSt-Vergleichsring Integrationsmonitoring 2.0 berichtet Herr Stein, dass sich aktuell auf einen Indikatorenkatalog geeinigt werde. Über zukünftige Erkenntnisse in dem Prozess wird der Integrationsrat informiert.

 

Zu diesem TOP gibt es keine weiteren Wortmeldungen, Vors. Erdas dankt Herrn Stein für den Sachstandsbericht. Der Integrationsrat nimmt den Bericht zur Kenntnis.