07.04.2022 - 2 Aktuelle Informationen

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Beratung

Herr Stadtverordneter Nakot berichtet von einem kürzlich stattgefundenen Gespräch mit dem Stadtsportbund-Präsidenten, Herrn Manfred Gregorius. Danach wolle der Stadtsportbund prüfen, ob die Möglichkeit bestehe, das Projekt der kilometrierten und beleuchteten Laufstrecke im Emschertal finanziell zu unterstützen.

 

Herr Beigeordneter Schmidt ergänzt, dass die Verwaltung bei der Finanzierung und Prüfung von Finanzierungs- und Sponsoring-Möglichkeiten in Klärung sei und diese bis zum Sommer abgeschlossen haben möchte.

 

Weiter informiert Herr Beigeordneter Schmidt über die Flüchtlingssituation in Oberhausen. Aus der Ukraine habe die Stadt mittlerweile fast 1.900 Menschen, darunter ein gutes Drittel Kinder und Jugendliche, aufgenommen. Dieser gewaltigen Herausforderung stelle man sich täglich aufs Neue. In enger Abstimmung zwischen Immobilien-, Schul- und Sportverwaltung habe man eine Prioritätenliste von zusätzlich dringend benötigten Unterkünften zusammengestellt, um den zugereisten Menschen aus der Ukraine schnell helfen zu können. Als weitere Erstanlaufstellen wurden die Sporthalle Willy-Jürissen sowie die beiden Turnhallen an der Eschenstraße und Knappenstraße ausgewählt. Allen betroffenen Vereinen und Schulen, die die Sportstätten aktuell somit nicht nutzen können, habe die Verwaltung Alternativen angeboten, so Herr Schmidt weiter.

 

Herr Stadtverordneter Nakot zeigt für die gegenwärtige Situation Verständnis. Gleichwohl merkt er an, dass die Vereine nach der Corona-Pandemie erneut belastet würden. Die Verwaltung möge fortwährend nach Objekt-Alternativen zur Unterbringung von ukrainischen Flüchtlingen suchen.

 

Herr Stadtverordneter Kempkes führt an, dass insbesondere der Schulsport eine starke Störung erfährt und in Pandemie-Zeiten bereits Lücken im Lehrplan entstanden seien. Damit dürfe man sich nicht abfinden.

 

Frau Stadtverordnete Opitz richtet den Appell an die Verwaltung, die betroffenen Sportstätten für den Schul- und Vereinssport schnellstmöglich wieder ihrer eigentlichen Nutzung zuzuführen.

 

Herr Beigeordneter Schmidt pflichtet anschließend den getroffenen Aussagen bei und bekräftigt, dass man die Suche nach alternativen Standorten permanent akribisch verfolge. Irgendwann sei auch der Punkt erreicht, an dem die schutzsuchenden Menschen zwingend notwendig in geeigneteren Unterkünften untergebracht werden könnten.