21.03.2022 - 3 Unterstützung für die Ukraine

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Beratung

OB Schranz macht darauf aufmerksam, dass es sich heute um die erste Ratssitzung seit dem Überfall Russlands auf die Ukraine handelt. Die Erschütterung über das Leid, den Tod und die Zerstörung in der Ukraine hat viele Menschen auf die Straße geführt, zum Zeichen der Solidarität mit den Menschen in der Ukraine. Im Rahmen seiner Ausführungen berichtet er über die unglaubliche Zahl von mittlerweile zehn Millionen Kriegsflüchtlingen. Alleine in Saporishja wurden bisher 37.000 Flüchtlinge registriert, Oberhausen hat bislang 1.168 Geflüchtete aus der Ukraine aufgenommen, darunter 452 Kinder und Jugendliche. Er appelliert an das Land und den Bund, die Aufnahme von Flüchtlingen zu steuern. Anschließend verliest er eine aktuelle Berichterstattung vom 20.03.2022 zur Situation in der Region der Partnerstadt Saporishja. Sie stammt von einem früheren Mitarbeiter der Stadtverwaltung und inzwischen Vertreter des humanitären Hauptquartiers der regionalen Militärverwaltung von Saporishja. OB Schranz dankt ganz besonders allen ehrenamtlichen und freiwilligen Helferinnen und Helfern, den Kolleginnen und Kollegen bei der Stadtverwaltung, bei der Berufs- und auch der Freiwilligen Feuerwehr, den Wohlfahrtsverbänden, dem Krisenstab sowie dem runden Tisch und dem Verein „Oberhausen hilft". Diese haben zum Teil rund um die Uhr herausragenden Einsatz gezeigt, damit den Menschen, die Schutz suchen, dieser Schutz gewährt werden kann. Zum Schluss bittet er alle Anwesenden, sich zum Gedenken an die Opfer zu einer Schweigeminute von ihren Plätzen zu erheben.