09.03.2022 - 1 Antrag der Fraktion DIE GRÜNEN und der SPD-Frak...

Beschluss:
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Beratung

Herr Stadtv. Scherer, Sprecher der SPD-Fraktion, erläutert den Antrag. Er ist besonders an einer Berichterstattung zum Kulturarbeitsplatz interessiert, da die Kultureinrichtungen andere Anforderungen haben als andere Bereiche der Stadt. Er kritisiert, dass einige technische Ausstattungen nicht gegeben sind. So führt er u.a. die fehlenden Kopierer in der Stadtbibliothek an, sowie andere fehlende Hardware. Solche Mängel fallen vor allem in Bereichen mit Publikumsverkehr auf. Herr van Benthem, Leiter des Bereichs 4-4/IT, berichtet, dass die konzeptionellen Arbeiten im technischen Bereich angestoßen worden sind. Dazu gehört auch der Glasfaseranschluss, der wesentliche Grundlage für andere technische Ausstattungen ist. Zudem wird damit eine neue Sicherheitsarchitektur geschaffen, die Freiräume für die Kultur schafft. Es werden individuelle Sicherheitskonzepte für die einzelnen Bereiche ausgearbeitet, für die entsprechende Vorarbeiten umgesetzt werden müssen. Für den Umgang mit social media, WeTransfer oder Videokonferenzen wurde eine Sicherheitsstruktur geschaffen, um die Nutzung für bestimmte Zeitfenster zu ermöglichen. In der VHS gibt es bereits eine Ausstattung mit WLAN. In Lirich wurde ein Provisorium für das WLAN eingerichtet. Diese Woche wurden auch digitale Endgeräte für die VHS geliefert. Bezüglich der Cloudlösungen berichtet Herr van Benthem, dass der IT- Bereich daran arbeitet, das System Kufer SQL, das Verwaltungsprogramm für Bilungsangebote, in eine Cloudlösung zu übertragen. Für die Bibliothek wurde diverse technische Ausstattung bereitgestellt (I-Pads, VR-Brillen, 3D-Ducker). Die Selbstverbuchungsterminals und die Kassenautomaten sollen noch auf den neuesten Stand gebracht werden. Bei der LUDWIGGALERIE wurden die Voraussetzungen für einen WLAN-Anschluss geschaffen. Dies gilt auch für die Gedenkhalle. Darüber hinaus wurde an den Datenspeichern gearbeitet, die nun den Förderbedingungen entsprechen. Herr van Benthem weist darauf hin, dass für den nächsten Kulturausschuss eine schriftliche Vorlage erarbeitet wird. Herr Flore erkundigt sich, wann die Umstrukturierungen stattfinden sollen. Herr van Benthem erläutert, dass es fünf verschiedene Sicherheitsklassen geben wird, die unterschiedlichen Anforderungen gerecht werden müssen. Die Umsetzung hängt u.a. von der Fertigstellung des Glasfasernetzes (bis Sommer 2022) ab. Herr Stadtv. Gadde, bedankt sich für den Bericht. Er merkt aber an, dass kurzfristige Lösungen benötigt werden, um alltägliche Arbeiten sicherstellen zu können (z.B. Zugriff auf Websites). Herr van Benthem erklärt, dass es automatisierte Prozesse gibt, die den Standardservice bereitstellen. Herr Köster, Linke.Liste, merkt an, dass das Theater und die Kurzfilmtage in dem Bericht nicht erwähnt wurden. Frau Stadtv. Gödderz, DIE GRÜNEN, bittet darum, die regelmäßigen Berichte im Wirtschafts- und Digitalisierungsausschuss zum Thema Glasfaser auf den Kulturausschuss auszuweiten. Herr Tsalastras weist darauf hin, dass das Theater und die IKF nicht Teil der städtischen Sicherheitsstruktur sind. Die Gebäude werden dennoch mit an das Glasfasernetz angebunden. Ziel muss es sein, für die Kultureinrichtungen Arbeitsplätze zu schaffen, die weitestgehend unabhängig arbeiten können. Hierfür muss bis zur Entwicklung des Kulturarbeitsplatzes gemeinsam mit der IT eine Übergangslösung geschaffen werden.

 

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