09.03.2022 - 3 Mitteilungen der Verwaltung

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Beratung

 Herr Schmidt berichtet, dass an dem bundesweiten Warnstreik der Erzieherinnen und Erzieher am 01.03.2022 insgesamt fünf Personen teilgenommen haben und am 08.03.2022  91 Personen gestreikt haben. An zwei Einrichtungen konnte daher nur ein eingeschränktes Angebot vorgehalten werden.

 

 Mit Stand 09.03.2022, vormittags, sind, so Herr Schmidt, 211 aus der Ukraine flüchtende Personen aufgenommen worden. 113 Personen wurden in den Gemeinschaftsunterkünften Ruhrorter Str., Duisburger Str. und teilweise in der Bahnstr. untergebracht, 98 Personen konnten in private Unterkünfte vermittelt werden. Ausdrücklich dankt er dem Engagement aller Träger, die Betreuungsangebote sicherstellen, sowie den Einrichtungen und Stellen, mit deren Hilfe die Flüchtlinge traumatische Erlebnisse vor und während der Flucht und oft auch den Tod von Angehörigen therapeutisch aufarbeiten können.

 

Für die geflüchteten Kinder und Jugendlichen tritt die allgemeine Schulpflicht ein. In den Sekundarstufen I und II werden Willkommensgruppen eingerichtet, um die Zeit bis zu den Osterferien zu überbrücken. Im Primarbereich werden die Kinder den Grundschulen zugeordnet, in deren Einzugsbereich sie sich aufhalten.

 

Um alle Angebote zu koordinieren, wird zum Arbeitskreis Flucht und Migration eingeladen.

 

Die Angebote, so Frau Willing-Spielmann, zeigen viel Herzblut.

 

Auf ihre Nachfrage hinsichtlich bestehender Sprachbarrieren teilt Herr Schmidt mit, dass eine zentrale Anlaufstelle im Sozialrathaus geschaffen wurde. Um die Sprachbarrieren zu überbrücken wird auf Dolmetscher/innen des KI, Mitglieder der jüdischen Gemeinde, Ehrenamtler/innen, Lehrer/innen und versierte Schüler/innen zurückgegriffen.

 

 

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