27.10.2021 - 2.1 Förderprogramm des Ministeriums für Kinder, Fam...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 2.1
- Gremium:
- Jugendhilfeausschuss
- Datum:
- Mi., 27.10.2021
- Status:
- gemischt
- Uhrzeit:
- 15:00
- Anlass:
- Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführung:
- Chancengleichheit
- Bearbeitung:
- Stefanie Nitschke
Beratung
Auf Nachfrage von Herr Rubin führt Frau Costecki aus, dass geplant ist, eine zentrale Anlaufstelle für Familien in Form eines Hauses der Familie zu schaffen, da die vorhandenen Angebote aufgrund mangelnden Bekanntheitsgrades oft nicht von den Familien erreicht werden. Daher wurde das Förderprogramm „kinderstark-NRW schafft Chancen“ genutzt, um unter Beteiligung vieler Bereiche Ideen zu sammeln, die anschließend von Familiengerechte Kommune e.V. gebündelt und zu einem Ideenpapier zusammengefasst wurden.
Bei positiver Beschlussfassung durch die Gremien wird nach Abschluss eines
Beteiligungsprojekts, in dem Modelle kreiert und geprüft werden und eine Wissensdatenbank
angelegt wird, ein abschließendes Modell entworfen und dem Ausschuss zur weiteren Abstimmung vorgelegt.
Herr Real fasst den Inhalt der Vorlage wie folgt zusammen: Wir machen uns gemeinsam auf den Weg und bauen ein Haus der Familie. Dies biete eine enorme Chance Familien in Oberhausen zu unterstützen und gute Angebote „an den Mann“ zu bringen.
Frau Minor hinterfragt, wie in das Konzept 30 bestehende Familienzentren einbezogen werden sollen und warnt vor Doppelstrukturen. Daraufhin erläutert Frau Costecki, dass die Familienzentren ganz andere Aufgabengebiete haben als das Haus der Familie. Bei der Entwicklung des Konzepts habe man Kritik aus verschiedenen Berichten zusammengefasst und wolle für belastete Familien Hilfe an möglichst einem Ort anbieten. Es biete eine Willkommensstruktur für Familien, verbunden mit der Hoffnung auf einen hohen Grad der Soforterledigung. Familien müssen dann nicht mehr verschiedene Dienststellen aufsuchen. Im Vorfeld sei eine breite Einbindung verschiedener Verwaltungsbereiche erfolgt, deren Angebote auch nur sporadisch im Haus der Familie angeboten werden. Sie weist auch darauf hin, dass möglicherweise nicht alle Bausteine des Konzepts umgesetzt werden können.
Frau Willing-Spielmann meldet Beratungsbedarf der CDU-Fraktion an. Sie sieht die Komm-Struktur kritisch. Herr Lösken stimmt dem zu und wünscht sich eine mobile Einrichtung, die in die verschiedenen Stadtteile geht. Frau Costecki betont, dass die Komm-Struktur wichtig ist, da viele Dinge nur vor Ort erledigt werden können. Herr Schmidt fügt hinzu, dass Politik von der Verwaltung regelmäßig eingebunden wird und die geführten Diskussionen zielführend sind, da die Zielgruppe gemeinsam im Fokus gehalten wird. Mit dem Haus der Familie werde eine zentrale Anlaufstelle geschaffen, um auf verschiedenste Leistungen aufmerksam zu machen. Die Kritik, auch Familienzentren in das Konzept einzubinden und keine Doppelstrukturen aufzubauen, sei angekommen. Konzeptionelle Arbeit sei aber nicht nebenbei möglich. Für die erforderlichen Kontakte innerhalb der Stadtverwaltung als auch in die Stadtgesellschaft hinein ist eine zusätzliche Stelle erforderlich. Auch werde der Kompensationsvorschlag durch den Kämmerer mitgetragen. Im Übrigen sei die Komm-Struktur in anderen Städte erfolgreich etabliert und ein entsprechendes Angebot werde als Treffpunkt und Austausch von Familien genutzt.
Sodann wird die Vorlage vom Jugendhilfeausschuss ohne Votum vorberaten.
Anlagen zur Vorlage
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
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1
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(wie Dokument)
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1,9 MB
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