09.06.2021 - 2.1 Antrag der SPD-Fraktion im Rat gemäß § 2 der Ge...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 2.1
- Sitzung:
-
05. Sitzung des Sozialausschusses
- Gremium:
- Sozialausschuss
- Datum:
- Mi., 09.06.2021
- Status:
- gemischt
- Uhrzeit:
- 15:00
- Anlass:
- Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Antragsvorlage
- Federführung:
- Geschäftsstelle der SPD-Fraktion
- Bearbeitung:
- Dennis Lotz
- Beschluss:
- geändert beschlossen
Beschluss
Nach einer Diskussion über den bestmöglichen Konsens und eine mögliche Vorgehensweise, an der sich Herr Telli, Herr Broß, Herr Büschken und Frau Opitz beteiligen, berät der Sozialausschuss die Drucksache A/17/0680-01 mit Aufnahme der Änderungen aus dem Änderungsantrag der FDP im Rat (A/17/0786-01) zum Punkt 3 des Beschlussvorschlags und mit Aufnahme der Änderungen aus dem Änderungsantrag von BOB im Rat (A/17/0780-01) zum Punkt 4 des Beschlussvorschlags sowie mit Aufnahme des Punktes 5 des Beschlussvorschlags einstimmig positiv vor.
Beschlussvorschlag
Die Verwaltung wird beauftragt
1. sich mit dem Thema Outdoor-Fitness näher auseinanderzusetzen: welche Angebote sind auf dem Markt, welche erscheinen für Oberhausen geeignet? Sollten solche Anlagen jederzeit öffentlich zugänglich sein oder bedarf es dort gewisser Regelungen und Kontrolle? Falls ja: Wie kann die Stadt bzw. der SSB oder auch die Vereine solches gewährleisten bzw. in dieses Konzept eingebunden werden?
2. den Ansatz solcher Outdoor-Fitness-Plätze interdisziplinär zu denken: Sind sie zum Beispiel als Quartierstreffpunkte auch für die Sozialarbeit interessant, um dort Personen anzusprechen, die bislang nur schwierig zu erreichen sind? Welche Möglichkeiten könnten sich an solchen Treffpunkten hinsichtlich der gesamtgesellschaftlichen Aspekte von Vielfalt und Teilhabe sowie Prävention ergeben? Gibt es, diesem Ansatz folgend, demnach auch Möglichkeiten der Förderung jenseits reiner Sportförderungsprogramme von Land und Bund?
3. Orte im Stadtgebiet zu identifizieren, die für solche Plätze besonders geeignet erscheinen und bislang eher schlechteren Zugang zu bestehenden Sportangeboten in der Stadt haben, z.B. durch dichte Bebauung, relative Ferne zu Grünanlagen usw. Außerdem sollten auch Daten aus den Quartiersprofilen des Sozialstrukturatlas herangezogen werden, um Bewegungsangebote und damit auch eine neue Form von Begegnungsstätten zuvorderst dort zu schaffen, wo sie auch aus sozialen Gründen besonders geboten erscheinen. Auch der Aspekt der Barrierefreiheit bei Sport- und Fitnessgeräten soll bei der Planung berücksichtigt werden.
4. mögliche Anbindungen an bereits vorhandene Orte (z.B. Spielplätze, Schulhöfe, Wohnungsbaugenossenschaften, Altenheime, Sportplätze etc.) zu überprüfen, insbesondere auch im Hinblick auf mögliche Kooperationen mit privaten Trägern.
5. zu prüfen, ob im Umfeld der zu planenden Outdoor-Fitness-Plätze Installierungen von öffentlichen WC-Anlagen möglich ist.
