22.04.2021 - 2.3 Anlassbezogene Schulentwicklungsplanung zur Sek...

Beschluss:
zur Kenntnis genommen
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Beratung

Wie in den vorherigen Sitzungen des Schulausschusses zu der Thematik entwickelt sich eine rege, intensive Diskussion hinsichtlich der Schulentwicklungsplanung, insbesondere zur Schulform. Alle Parteien sich darin einig, dass eine neue Schule in Oberhausen erforderlich ist. Es wird deutlich, dass die dargestellten Daten unterschiedlich interpretiert werden und somit zu unterschiedlichen Schlussfolgerungen zur Schulform führen. Die Argumentationen der einzelnen Fraktionen / Gruppen wurden im Wesentlichen bereits in der letzten Sitzung des Schulausschusses am 11.03.2021 dargelegt. Zusammengefasst kann festgehalten werden, dass diese die folgenden Tendenzen ausweisen:

 

- SPD   Schulform: Gesamtschule

- CDU  Schulform: Realschule

- FDP  Schulform: Realschule

- Die Grünen Schulform: Gesamtschule

- Linke Liste Schulform: Gesamtschule

- BOB  Schulform: Gesamtschule

- AFD         ------

 

 

Frau Büschenfeld ergänzt, dass zum Schuljahr 2021/2022 erstmalig ein gemeinsames Anmeldeverfahren praktiziert wurde. Erste Anmeldungen stellen einen Unterhang in den Realschulen dar.

 

An den Realschulen besteht ein riesiger „Schulwechslerbauch" und allen muss klar sein, dass die Übergangslösung des § 132c SchulG auslaufen wird.

 

Die CDU-Fraktion kündigt einen Änderungsantrag für den Rat der Stadt Oberhausen an und bittet somit die Vorlage ohne Votum vorzuberaten.

 

Frau Borchers nimmt zur Thematik aus Sicht der zuständigen Fachdezernentin Stellung und führt einige Argumente an, die aus Sicht der Bezirksregierung gegen eine Realschule sprechen. U.a. wird die Problematik der Schulformwechsler/innen, des § 132c SchulG (Übergangslösung) sowie die Anforderungen (Überforderung) an Schülerinnen und Schüler an einer Realschule in den Mittelpunkt gestellt.

 

Die Vorlage wird ohne Votum vorberaten.

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Anlagen zur Vorlage