23.03.2021 - 4 Kinder- und Jugendförderplan der Stadt Oberhaus...

Beschluss:
zur Kenntnis genommen
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Beratung

Zu diesem TOP begrüßt Vors. Erdas Herrn Björn Ladeur für den Fachbereich Jugendförderung und Herrn Guido Ernek für den Fachbereich Kinder, Jugend und Familie und bittet um eine kurze Einleitung.

 

Herr Ernek führt aus, dass der Planungsprozess für den Kinder- und Jugendförderplan in einem breit angelegten Beteiligungsprozess unter Mitwirkung aller relevanten Akteur*innen der Freien Träger, Jugendpolitik, Jugendparlament und Verbände erfolgte. Der Plan enthält insgesamt 102 Handlungsempfehlungen, mit denen die Zielsetzungen für die laufende und kommende Förderperiode überprüfbar und transparent werden. Die Umsetzung der Handlungsempfehlungen soll jährlich in Verbindung mit einem Wirksamkeitsdialog im Jugendhilfeausschuss vorgestellt werden. Herr Ernek betont zudem die intensive Zusammenarbeit mit Migrantenselbstorganisationen gegen Rassismus und Vorurteile. Der Kinder- und Jugendförderplan sei dynamisch und lasse im Laufe des Geltungszeitraums auch Korrekturen bzw. Anpassungen vor.

 

Frau Demirci bedankt sich für den Gesamtüberblick über diverse Ansätze in der Kinder- und Jugendarbeit, welche der Kinder- und Jugendförderplan ermögliche. Auf ihre Rückfrage, inwieweit Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund erreicht werden, antwortet Herr Ernek, dass bspw. in den offenen Einrichtungen der Kinder- und Jugendarbeit interkulturelle/kultursensible Pädagogik gelebt wird und die differenzierte Berücksichtigung der Kinder und Jugendlichen aus verschiedenen Milieus integraler Bestandteil der Arbeit sei. Auf weitere Rückfrage, wie die bestehenden Angebote akzeptiert und angenommen werden, gibt Herr Ernek eine positive Rückmeldung. Zum jetzigen Zeitpunkt könne jedoch keine umfängliche auf Zahlen basierte Einschätzung über die Wirkung der erfolgten und laufenden Maßnahmen abgegeben werden. Dieser Aspekt werde im Rahmen der Zielüberprüfung, welche der Plan beinhalte, in jährlichen Abständen erfolgen.

 

Der Integrationsrat nimmt die Beschlussvorlage zur Kenntnis.