02.03.2021 - 4.2 Antrag der SPD-Fraktion gem. § 2 der Geschäftso...

Beschluss:
geändert beschlossen
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Beratung

Herr Telli führt aus, dass wir in einem digitalen Zeitalter leben, alte Menschen jedoch sehr häufig mit der Digitalisierung nicht zurechtkommen. So haben viele kein Smartphone und kein Internet. Viele Dienstleistungen werden nur noch per Internet angeboten, wie z.B. der Corona Impftermin, Termine bei einigen Ärzten, etc. Außerdem haben viele ältere Menschen, gerade aufgrund der Corona Krise, das Bedürfnis, die Digitalisierung zur Kontaktaufnahme und -pflege mit ihren Kindern und Bekannten zu nutzen.

Mit dem Antrag soll die Anwendung der Digitalisierung vorangebracht werden und die Lebenssituation der alten Menschen verbessert werden.

 

Frau Schnettler unterstützt den Antrag grundsätzlich gerne, sieht jedoch in dem Antrag eine Bitte an die Verwaltung, die Schulungen durchzuführen. Sie schlägt daher vor, dass die Verwaltung ein Konzept erarbeitet, wie die Schulungen durchgeführt werden können.

 

Herr Broß vermisst in dem Beschlussvorschlag das Thema Digitalisierung und würde daher dem Antrag der FDP im Rat folgen.

 

Herr Girrullis teilt in Ansätzen beide Anträge. Zum einen unterstützt er das von der FDP im Rat geforderte Konzept, hat jedoch Bedenken, dass die Umsetzung der Maßnahmen durch die Erstellung eines Konzepts stagnieren.

 

Herr Telli ergänzt, dass er bei der Entwicklung von Schulungen die Erstellung eines entsprechenden Konzepts voraussetzt und deshalb den Wortlaut nicht explizit in den Antrag aufgenommen hat.

Für einen schnellen Start sollten die bestehenden Angebote genutzt und hieraus Strukturen entwickelt werden. Die Erstellung einer Bedarfsanalyse hält er für zu langwierig und für überflüssig, da Befragungsergebnisse der Quartiersbüros vorliegen.

 

Herr Girrullis kann dem Antrag der SPD-Fraktion zustimmen, wenn die Erstellung eines Konzepts eingefügt wird.

 

Herr Motschull weist darauf hin, dass im Rahmen eines Konzeptes alle Angebote erfasst werden sollten, wobei auch private Anbieter einbezogen werden müssten. Hierzu gibt er zu bedenken, dass die Thematik aufgrund des fehlenden steuernden Einflusses auf private Anbieter eine diffizile Entwicklung nehmen könnte.

 

Herr Büschken teilt mit, dass die altersbedingten Defizite ganz unterschiedlich sind, daher regt er an, auch in Einrichtungen Bedarfe abzufragen und Schulungen ggf. vor Ort durchzuführen.

 

Herr Broß bittet, das Wort „Digitalisierung“ in den Beschlussvorschlag aufzunehmen.

 

Herr Telli ergänzt den Antrag wie unten angegeben.

 

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Beschluss

Anschließend berät der Sozialausschuss einstimmig den folgenden geänderten Beschluss positiv vor:

 

"Die Verwaltung wird gebeten, zum Thema Digitalisierung in Kooperation mit der VHS und den Quartiersbüros, ein Konzept für Schulungen für Seniorinnen und Senioren zu entwickeln und zeitnah umzusetzen. Neben dem Standort der VHS könnten die Schulungen unter anderem auch als externes Format in Seniorenheimen, Altenpflegeeinrichtungen oder in den Quartiersbüros stattfinden."