10.12.2020 - 9 Mündlicher Bericht zum Umgang mit aktuellen Cor...

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Beratung

Herr Tsalastras gibt einen kurzen Überblick über die Corona- Situation in den Kultureinrichtungen.

 

Die konkrete Umsetzung des Festivals der Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen gGmbH im Mai 2021 wird zu einem späteren Zeitpunkt entschieden. Entscheidend ist gültige Erlasslage zum entsprechenden Zeitpunkt. Die kommende Festivalausgabe wird hybrid stattfinden.

 

Das Theater Oberhausen hat seinen Spielbetrieb vor Publikum einstellen müssen. Der Probenbetrieb für neue Produktionen läuft jeweils weiter bis zur Generalprobe. Für die Monate November und Dezember wurde mit dem Personalrat Kurzarbeit vereinbart. Für die Monate Januar und Februar ist Kurzarbeit wahrscheinlich. Die Sanierungsmaßnahmen werden unabhängig vom Lock-Down durchgeführt.

 

In der Musikschule kann Präsenzunterricht derzeit stattfinden. Der Musikunterricht findet teilweise auch als Videounterricht statt. Unter der derzeit geltenden Corona Schutzverordnung sind keine Ensembleproben möglich. Die Durchführung von Jugend musiziert im Januar 2021 ist derzeit ungewiss, eine Vorbereitung schwierig. In diesem Jahr war keine Durchführung von Sinfoniekonzerten möglich; auch eine Planung für 2021 ist schwierig.

 

In Bezug auf das Kulturbüro führt Herr Tsalastras aus, dass der Kultur-Streaming-Kanal „KulturKucken“ online ist. Dieser findet in Kooperation mit der Wirtschaftsförderung der Stadt OWT statt. Dort können täglich außer montags ab 19:00 Uhr neue Videos mit städtischen und freien Partnern der Kulturszene geschaut werden.

 

Die Stadtbibliothek Oberhausen ist offen, um Medien auszuleihen. Ein längerer Aufenthalt ist dort derzeit nicht gestattet. Seit März haben keine Klassen- und Kita Führungen, Lesungen Bilderbuchkino, Schulungen, Informationsveranstaltungen und Kreativangebote stattfinden können. Einzig der Sommerleseclub konnte digital stattfinden. Von ehemals 23 sind momentan noch 15 Mitarbeiter/innen zum Gesundheitsamt abgeordnet. Der Bestell- und Abholservice für Medien wurde ausgeweitet. Ein Ausbau der digitalen Angebote wird geprüft.

 

Bezogen auf die Volkshochschule erklärt Herr Tsalastras, dass zurzeit nur Integrationsmaßnahmen, Schulabschlusskurse und berufliche Bildung stattfinden dürfen. Alle Kreativitäts- und Sprachkurse sowie Gesundheit und Bewegungskurse  wurden beendet; verbleibende Restentgelte wurden ausgezahlt.

 

Die Gedenkhalle und das Bunkermuseum sind derzeit geschlossen, eine Wiederöffnung nach Ende des Teil-Lockdowns wird angestrebt. Zurzeit besteht kein Angebot offener Führungen. Die Gedenkfeiern im November wurden digital gestaltet. Die Ausgestaltung des Gedenktags zum 27. Januar 2021 (Gedenktag für alle Opfer des NS) befindet sich in der Prüfung.

 

Die Ludwiggalerie entwickelt ebenfalls digitale Angebote. Hierzu zählt das „Mitmach-Museum“ bei dem eingesandte Kunstwerke online ausgestellt werden.

 

Das Stadtarchiv stellt das Archivgut teilweise digital bereit. Führungen durch das Stadtarchiv und das historische Klassenzimmer finden nicht statt. Eine Video-Führung zur Ausstellung „Oberhausen. Aufbruch  macht Geschichte -Strukturwandel 1947-2006“ wird vorbereitet.

 

Der Vorsitzende Herr Flore erinnert nochmal daran, zu prüfen, ob der freien Szene eine Bühne zur Verfügung gestellt werden kann.