26.11.2020 - 11.5 1. Straßen- und Wegekonzept der Stadt Oberhause...

Beschluss:
zur Kenntnis genommen
Reduzieren

Beratung

Für Herrn Ingendoh ist die Stadt Oberhausen mit dem vorliegenden Gesamtkonzept auf einem sinnvollen Weg, da hiermit Gedanken in Richtung Zukunft entwickelt worden sind. Herr Ingendoh fragt nach der Maßnahme Dudelerstraße, wo in den vergangenen drei Jahren viel diskutiert und entwickelt worden ist. In der Anlage 1 ist diese Maßnahme mit einer Umsetzung in 2025 aufgeführt.

 

Das Thema Dudelerstraße ist laut Frau Mauksch sehr komplex. Aufgrund des noch durchzuführenden Kanalbaus kann die Straßenbaumaßnahme voraussichtlich erst 2025 durchgeführt werden. Bis dahin muss aber noch dafür die Planung weiterentwickelt und die Bürgerversammlungen durchgeführt werden.

 

Herr Cordes erkundigt sich nach der Umsetzung der Maßnahmen Beethovenstraße, Buchenweg und Neumühler Straße und nach dem Umgang mit den KAG-Beiträgen bei diesen Maßnahmen.

 

Frau Axt bemängelt die fehlende Rücksichtsmaßnahme bei einem Straßenausbau auf den vorhandenen Baumbestand. Bei einer Neuanpflanzung von Bäumen sind diese häufig so mit Kantensteinen eingerahmt, dass z. B. kein Regenwasser mehr zu den Bäumen gelangt.

 

Herr Werntgen-Orman weist darauf hin, dass die Verwaltung um jeden Baum kämpft. Aber bei Eingriffen in den Unterbau bei Straßenbaumaßnahmen bestätigen auch die verschiedenen Gutachter, dass dann der vorhandene Baumbestand nicht mehr zu schützen ist. Bei den eingerahmten Neuanpflanzungen werden, so Herr Werntgen-Orman, die Kantensteine bereits auf Lücke gesetzt, so dass das Regenwasser auch die Bäume erreicht. Für die Zukunft wird der Einsatz von sogenannten Baumrigolen geplant.

 

Der von Frau Mauksch genannte Kanalausbau in der Dudelerstraße ist für Herrn Ingendoh nicht nachvollziehbar, da diese Maßnahme in keinem der vorliegenden Programme enthalten ist. Frau Mauksch verweist hier auf die weiteren noch stattfindenden Prüfungen. Wenn die Planung weiterentwickelt worden ist, müssen dazu weitere Beschlüsse und die Durchführung der notwendigen Bürgerbeteiligungen erfolgen. Außerdem werden bis zum Planungsausschuss die Anlagennummern in der Vorlage noch ausgetauscht, weil diese mit den Beschlüssen nicht übereinstimmen.

 

Herr Beigeordneter Motschull weist darauf hin, dass mit dieser Vorlage keine Priorisierung einzelner Maßnahmen erfolgen soll. Die Vorlage dient als Rahmenplan für die Beantragung von Fördermitteln.

Reduzieren

Beschluss

Die Bezirksvertretung Sterkrade vollzieht die Anhörung.

Reduzieren

Anlagen zur Vorlage