01.09.2020 - 5 Bericht über den aktuellen Stand des Projekts E...

Beschluss:
zur Kenntnis genommen
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Beratung

Hierzu begrüßt Vors. Erdas Frau Gesina Rath vom Büro für Interkultur, die in die Thematik einführen wird. 

 

Frau Rath könne aktuell nicht viel sagen, die Vorlage sollte nur zur Kenntnisnahme vorgelegt werden.

 

Vors. Erdas stellt die Frage an Frau Rath, ob der Integrationsrat als Appendix verstanden wird und die Vorlage nur informativ vorgelegt wird. Weiter fragt sie, wer das Projekt begleitet und wo es jetzt stehe. Vors. Erdas erinnert sich, dass das Projekt in der Integrationsratssitzung Ende 2019 angeschnitten wurde, jedoch niemand vom Büro für Interkultur für Fragen anwesend war. Was seitdem passiert ist, gehe aus der Vorlage nicht hervor. Ab Zeile 6 steht: „Im Falle der Stadt Oberhausen sind das Büro für Interkultur sowie das KI (Kommunale Integrationszentrum) von städtischer Seite und kitev (Kultur im Turm e.V.) als NGO (Nichtregierungsorganisation) die Projektverantwortlichen.“ Vors. Erdas fragt, was hier inhaltlich die Aufgabe der vorgenannten Projektverantwortlichen sei.

 

Frau Rath erklärt, dass das Büro für Interkultur und kitev das Projekt entdeckt haben und mit dem Projekt ein internationaler Austausch entstehen soll, wie die Integration von Drittstaatenangehörigen angegangen werden kann. Frau Gleibs war beim Projektauftakt mit dabei, das KI diene als  Schnittstelle zu allen, es soll den Gästen aus anderen EU-Ländern gezeigt werden, wie das KI arbeitet.

 

Herr Kalthoff, Bereichsleiter des KI, äußert, dass er keine konkreten Angaben dazu machen kann, da Frau Gleibs für das Projekt zuständig ist.

 

Vors. Erdas erteilt Herr Telli das Wort. Er zitiert Z. 31 der Vorlage: „Forschung und Datensammlung über die Integration von Migranten*innen.“ Herr Telli fragt, wie dieses Wissen zusammengetragen werden soll; woher man es beziehen will: „Sollen die Integrationsratsmitglieder als Umfrageteilnehmende fungieren? Welche Fragen werden gestellt, welche Methoden und welches Ziel stehen dahinter?“ Herr Telli findet die Erfolgsaussichten des Projektes sehr herausfordernd.

 

Herr Schmidt erklärt, dass das Projekt von Frau Kallinikidou im Januar einmal besprochen worden sei, danach ist durch die Pandemie nichts mehr gelaufen. Die konkrete Ausgestaltung erfolge mit den Projektbeteiligten,  zu einem späteren Zeitpunkt dann mit den Migranten*innen. Mit der Teilnahme am Förderprojekt  ist das weiterführende Ziel verbunden, dass die Stadt Oberhausen im Laufe des Projektes Kompetenzen zur Durchführung von EU-Projekten erwirbt und sich als verlässlicher Partner für weitere Projekte bewährt. Die Projektpartner seien dabei, es zu konkretisieren, das Projekt werde verwaltungsseitig begleitet.

 

Herr Telli erhält nochmals das Wort und möchte etwas richtig stellen. Seit 2019 ist das Projekt bekannt. Herr Telli fragt, warum die MSO's  (Migrantenselbstorganisationen), der Integrationsrat und die zuständigen Projektbeteiligten nicht vorher mitgenommen wurden. Es wurde bereits damals die Kritik geäußert, dass das Projekt nur zur Kenntnis genommen werden kann.

 

Herr Schmidt möchte klarstellen, dass die Erwartungshaltung der MSO's und des Integrationsrates nicht zu Beginn eines Projektes berücksichtigt werden könne. Zunächst müsse Grundlagenarbeit vorgenommen werden. Sobald der Zwischenbericht sicherstelle, dass der Erwartungsauftrag erfolgt, kann die erwartete Einbindung stattfinden.

 

Frau Rath erklärt, dass sie an dem Projekt arbeitet und die ½ Stelle belegt, zunächst war sie bemüht durch die Onlinebefragung alle Beteiligten mit einzubeziehen und nimmt sich der Kritik an.

 

Herr Tüzün macht den Vorschlag, Ende des Jahres nochmal eine Einladung auszusprechen.

 

Vors. Erdas fragt nach weiteren Ergänzungen, Anregungen etc., diese bleiben aus, sie bedankt sich bei Frau Rath und beendet den TOP.

Online-Version dieser Seite: http://ratsinfo.oberhausen.de/to020?SILFDNR=5749&TOLFDNR=143454&selfaction=print