13.08.2020 - 3 Tiergehege KaisergartenUmbaumaßnahme für eine S...

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Beratung

Frau Dr. Perrey stellt das Vorhaben dem Beirat vor. Sie betont, dass die bisherige Wolfshaltung ein tragendes Konzept des Tiergeheges Kaisergarten darstellte. Nachdem die beiden letzten Wölfe verstorben waren scheiterten aufgrund der geringen Gehegegröße und der Tatsache, dass Wölfe in Zoohaltung keine stabilen Rudel bilden, erste Pläne, erneut Wölfe anzusiedeln.

 

Mit den Goldschakalen soll den Besuchern des Kaisergartens nun ein fuchsgroßer Beutegreifer als neue Attraktion präsentiert werden. Der Goldschakal ist ein Kulturfolger  und bereits in vielen Ländern Europas beheimatet. Um die artgerechte Haltung der Schakale sicherzustellen, sind umfangreiche Umbaumaßnahmen erforderlich. Hierzu sollen das alte Wolfsgehege, der ehemalige Adlerstandort, das Luchsgehege und Teile der Steinbockanlage zusammengelegt werden. Als Sicherungsmaßnahme sind eine neue Zaunanlage sowie eine Grabesperre zu errichten.

 

Die Kosten der Umbaumaßnahmen werden vom Förderverein sowie der Oberhausener Gebäudemanagement GmbH getragen. Frau Dr. Perrey hofft auf breite Zustimmung im Beirat für die geplanten Maßnahmen und bedankt sich für die Aufmerksamkeit.

 

Herr Filarsky hält die Haltungsbedingungen bei den Steinböcken für bedenklich und schlägt vor, dort Mufflons unterzubringen, um deren Erhalt zu sichern. Anstelle des Goldschakals sollten jedoch eher heimische Tierarten, wie z. B. Enoks präsentiert werden. Frau Dr. Perey nimmt die Anregung auf. Sie bemerkt jedoch, dass Veränderungen nur schrittweise durchgeführt werden können.

 

Frau Schiemanowski regt an, die Gehege so zu gestalten, dass bessere Haltungsbedingungen für die Tiere erreicht werden können und bevorzugt ebenfalls die Haltung von Arten der heimischen Tierwelt. Frau Dr. Perrey bemerkt, dass sowohl die Ansprüche der Tiere als auch die Attraktivität für die Besucher zu berücksichtigen bleiben.

 

Herr Filarsky und Frau Hingmann sprechen noch den Zustand der Feuchtbereiche (Teiche), insbesondere den niedrigen Wasserstand an und fragen nach, welche Maßnahmen geplant sind. Frau Dr. Perrey verweist hier auf die Zuständigkeit der Emschergenossenschaft. Herr Werntgen-Orman ergänzt, dass der große Teich im Kaisergarten seit vielen Jahren mit Pumpmaßnahmen auf ein bestimmtes Niveau gehalten wird. Bei einigen kleineren Tümpeln handelt es sich um wechseltemporäre Wasserflächen, die nicht grundwassergespeist sind.

 

Herr Bahne bedankt sich für die eingehende Präsentation bei Frau Dr. Perrey.

 

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