26.02.2020 - 10 Antrag der SPD-Fraktion im Rat gemäß § 2 der Ge...

Beschluss:
zur Kenntnis genommen
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Beratung

Die Drucksache wurde in der Sitzung als TOP 3 verhandelt.

 

Herr Flore ergänzt den Antrag dahingehend, dass Überlegungen vorgenommen werden müssen, wie gegen die falsche Fütterung durch Besucher vorgegangen werden kann. Er ist verwundert über den Umstand, dass es zur Überfütterung in besuchsarmen Monaten kommen konnte.

Frau Dr. Perrey führt aus, dass die beiden Dammhirsche obduziert wurden und nachgewiesen werden konnte, dass die Tiere durch Überfütterung bzw. falsches Futter eingegangen sind. Die Besucherzahlen sind von 250.000 (2000) auf 450.000 (2013) gestiegen. Diese sind allerdings nach ihrer Einschätzung bis zum jetzigen Zeitpunkt weiterhin gestiegen. Vergleichbare Tierparks mit angebotenen Fütterungen haben ca. 150.000 Besucher. Das kinderfreundliche Konzept mit angebotener Fütterung soll weiterhin angeboten werden, solange die Tiere nicht zu Schaden kommen. Ansprachen, Aufklärungskampagnen und Presseinfos zu Spezialfutter und Futtermengen werden ausgeweitet, da einige Besucher derzeit gekauftes Baumarkt-Kaninchen-Futter in 1-2 Kilo-Säcken verfüttern. Es waren Service-Kräfte eingestellt worden, die die Besucher gezielt angesprochen haben. Außerdem wurden entsprechende Hinweisschilder aufgestellt. Da diese Maßnahmen nicht ausreichen, ist nunmehr angedacht den Mensch-Tier-Abstand zu vergrößern, um eine direkte Fütterung zu unterbinden. Des Weiteren soll um die Gehege herum abgeplankt werden, um Fütterungen außerhalb der Öffnungszeiten und außerhalb des Geländes zu verhindern.

Herr Karschti lobt die bisherigen Maßnahmen und die Öffentlichkeitsarbeit. Er möchte die neuen Maßnahmen nach kurzer Zeit überprüfen lassen und ggf. auch Strafen einführen.

Herr Flore ist grundsätzlich gegen Verbote. Er kann sich abschreckende Bilder und Hinweise auf Strafen vorstellen.

Herrn Blankes Frage nach einem Vorsatz bei der „Falsch“fütterung wurde durch Frau Dr. Perrey verneint. Er möchte außerdem wissen, wann über ein Fütterungsverbot nachgedacht wird.

Frau Dr. Perrey will zunächst noch den Sommer abwarten und dann dem Umweltausschuss über die Wirksamkeit der neuen Maßnahmen berichten.

Herr Lütte schlägt feste Fütterungszeiten mit Personal vor.

Herr Bandel merkt an, dass es für das Problem keine Lösung geben wird. Entweder muss ein Fütterungsverbot eingeführt werden oder man muss hinnehmen, dass Tiere verenden.

Laut Frau Kirsten liegt das eigentliche Problem in der Erziehung der Menschen.

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Beschluss

Die Vorlage A/16/5499-01 wurde durch den Umweltausschuss zur Kenntnis genommen.

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