07.10.2020 - 2.1 Mündlicher Bericht: "Vorstellung des Förderproj...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 2.1
- Sitzung:
-
42. Sitzung des Sozialausschusses
- Gremium:
- Sozialausschuss
- Datum:
- Mi., 07.10.2020
- Status:
- gemischt
- Uhrzeit:
- 15:00
- Anlass:
- Sitzung
- Beschluss:
- zur Kenntnis genommen
Beratung
Herr Janßen (Die Kurbel gGmbH) stellt das Förderprojekt „Soziale Integration und Teilhabe am Arbeitsmarkt in Oberhausen (SITAO)" anhand eines Handouts vor. Es handelt sich um ein neues Projekt mit einer Laufzeit bis zum 31.12.2022, welches nach intensiver Kooperation der Wohlfahrtsverbände Caritasverband e.V., DRK Kreisverband e.V., ZAQ e.V. und Die Kurbel gGmbH auf den Weg gebracht werden konnte.
Ziel ist es, nicht nur Menschen aus Südosteuropa, sondern Menschen, unabhängig von Religion und Nationalität, etc. die gesellschaftliche Teilhabe sowie die berufliche Integration in den Arbeitsmarkt durch niederschwellige Beratung zu ermöglichen. Weiterer Bestandteil des Programms ist ein inklusiver Ansatz, es richtet sich also ebenso an Menschen mit Behinderung. Zentrale Anlaufstelle ist die Beratungsstelle in Oberhausen auf der Helmholtzstraße. Weiterhin gibt es Beratungsbüros vor Ort, die von den Trägern in unterschiedlichen Stadtteilen geführt werden. So ist der Caritasverband Oberhausen e.V. zuständig für den sozialen Raum Osterfeld, das DRK sowie ZAQ zuständig für den sozialen Raum Alt-Oberhausen und die Kurbel zuständig für den sozialen Raum Sterkrade.
Flyer für Interessierte sind bei der Kurbel erhältlich.
Ebenfalls ist der Flyer als Anhang an die Tagesordnung im Allris angefügt.
Herr Telli dankt den beteiligten Trägern, die durch ihre Zusammenarbeit dieses Projekt möglich gemacht haben. Er legt Wert auf sozialräumliche Vernetzung, und fragt deshalb nach, inwieweit diese schon mit bereits vorhandenen Strukturen besteht.
Herr Janßen erläutert, dass mit diesem Projekt keine bereits vorhandenen Strukturen ersetzt werden sollen, so soll z.B. keine Schuldnerberatung stattfinden, sondern die Menschen sollen befähigt werden, diese aufzusuchen, indem Hilfsangebote gesucht und erkannt werden und die Menschen dort hingeführt werden. Für die Integration in den Arbeitsmarkt besteht eine enge Zusammenarbeit mit dem Jobcenter.
Auf die Frage von Herrn Telli, ob eine Zusammenarbeit mit anderen städtischen Bereichen besteht, führt Herr Janßen aus, dass Herr Bonsack zu den Bereichen Schule und Jugendhilfe Kontakt aufnehmen wird, um dort eine Zusammenarbeit zu realisieren. Weiterhin erklärt Herr Janßen, dass das Projekt im neuen Rat ebenfalls vorgestellt wird.
Frau Willing-Spielmann dankt ebenfalls allen Trägern des Projektes. Als besonders positiv hebt sie hervor, dass die Angebote niederschwellig sind und die Beratung dezentral erfolgt. Außerdem wird viel Personal eingesetzt.
Sie weist darauf hin, dass auch Hausärzt*innen, das Jugendamt, Schulsozialarbeiter*innen sowie Vertrauenslehrer*innen einbezogen werden sollten.
Herr Janßen bedankt sich für den Hinweis und wird diesen gerne im Fachgruppentreffen Ende 2020 einbringen.
