10.09.2020 - 2 Antrag der SPD-Fraktion im Rat der Stadt gemäß ...

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Beratung

Die mit dem Umbau des Europakinos beauftragte Architektin Frau Popal, stellt anhand einer PowerPoint-Präsentation, die aktuellen Planungen für den Umbau vor (in der Anlage beigefügt). Es sollte geprüft werden, ob der Kinosaal reaktiviert werden kann. Die Nutzung wird auf 199 Personen ausgelegt. Es sollen verschiedene Veranstaltungen, wie z.B. von der Musikschule, den Kurzfilmtagen oder dem Theater durchgeführt werden. Das Gebäude soll zudem barrierefrei geplant werden. So ist vorgesehen, den Kinosaal zu terrassieren, damit die einzelnen Ebenen mit Rampen für Rollstuhlfahrer verbunden werden können. Herr Flore spricht sich sehr dafür aus, dass der Raum wieder nutzbar gemacht wird. Er bemerkt, dass der Förderbescheid bei 2,5 Mio. EUR liegt und erkundigt sich nach den Kosten für die Schadstoffbeseitigung. Frau Popal hebt das Bestreben hervor, die Besonderheit des Ortes wieder zum Vorschein zu bringen. Herr Romanos, 5-1-30/Quartiersplanung, bestätigt, dass die Mehrkosten ein wichtiges Thema sind. Die Schadstoffbeseitigung ergibt Mehrkosten und auch die Hochhausverordnung hat Mehrkosten zur Folge. Das liegt daran, dass diese Auswirkungen auf die vorzunehmenden Brandschutzmaßnahmen hat. Herr Gadde erkundigt sich nach dem Zeitplan. Herr Broß, Sprecher der CDU-Fraktion, bezeichnet das Vorhaben als spannendes Projekt und bittet darum, den Zeitplan dem Protokoll beizufügen. Herr Dittmeyer erkundigt sich, wie die Kooperation funktioniert. Frau Popal antwortet, dass der Planungsauftrag erteilt wurde. Ein Mietvertrag wurde bereits gemeinsam mit den Projektverantwortlichen entwickelt. Herr Köster, Linke.Liste, weist darauf hin, dass das Kino vor allem wegen des nicht einzuhaltenden Lärmschutzes geschlossen wurde. Er erkundigt sich, wie damit umgegangen wird und ob ausreichende Absprachen mit den Nutzern stattgefunden haben. Frau Popal erläutert, dass alle zukünftigen Nutzer mit eingebunden sind und ihre Anforderungen vor Projektbeginn mitgeteilt haben. Es werden zudem keine Nutzungen mehr stattfinden, bei denen die Lautstärke über den erlaubten Bereich steigt. Die Besucherströme werden ebenfalls anders geleitet. Herr Flore fragt nach, ob bereits Kontakt mit der Bezirksregierung aufgenommen worden ist. Herr Romanos antwortet, dass aufgrund einiger Problemfelder (Mehrkosten, Zeitmanagement) mehrfach Kontakt mir der Bezirksregierung aufgenommen wurde.

 

 

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