17.06.2020 - 1.18 Jahresbericht der Erzieherischen Hilfe 2019

Beschluss:
zur Kenntnis genommen
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Beratung

Auf Nachfrage von Herrn Real stellt Herr Pütz klar, dass in der Tabelle auf Seite 12 der Vorlage die Spalte Ergebnis aktuell das Jahresergebnis 2019 darstellt. Zur weiteren Nachfrage von Herrn Real, warum sich die Jahresverläufe 2018 und 2019 der laufenden Fälle so unterschiedlich darstellen, führt Herr Pütz aus, dass sich insbesondere in 2019 unbegleitet minderjährige Ausländer und junge Volljährige anderweitig versorgt wurden.

 

Positiv wertet Frau Willing-Spielmann, dass nach dem Con_sens-Prozess Veränderungen vorgenommen wurden, die sich nun bewährt haben. Zielführend sei auch, dass nun nach und nach einzelne Positionen näher betrachtet werden. Sie weist auf die Wichtigkeit der Zusammenarbeit mit dem Bereich Schule hin und hebt abschließend die positive Entwicklung durch die Einrichtung der Teamleitungen hervor.

 

Herr Pütz hebt die Notwendigkeit der Besetzung der Stellen für Leistungs-, Qualität- und Entgeltvereinbarung hervor, da hierdurch der Prozess einer stationären Unterbringungen gesteuert und so lokale Träger gestärkt werden können. Hierzu ergänzt Herr Schmidt, dass die Kommunikation zwischen Verwaltung und den Beteiligungsgremien teilweise sehr aufwändig ist, bis schließlich Umstrukturierungen umgesetzt werden können.

 

Um Belegungen zu steuern, hält auch Frau Willing-Spielmann eine Stelle für Vertragsangelegenheiten für notwendig.

 

Herr Krey berichtet, dass der befristet durchgeführte Fachkräfteaustausch zu Unmut bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern geführt habe. Dem entgegnet Herr Pütz, dass sich durch den Austausch die Arbeit vor Ort nicht verändert habe und er vielmehr Zustimmung bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern erfahren habe. Frau Willing-Spielmann weist jedoch darauf hin, dass in der Bearbeitung eines Falles die Richtlinien großen Spielraum geben. Ein Sachbearbeiterwechsel führe daher zu neuen Anforderungen für Betroffene und Träger. Hierauf führt Herr Pütz klarstellend aus, dass der Fachkräfteaustausch unter Mitnahme der geführten Fälle stattgefunden habe. Es habe daher nur einen Standortwechsel und kein Wechsel der Sachbearbeitung stattgefunden.

 

Herr Deniz spricht seinen Dank an die Teams für die geleistete Arbeit aus. Es werde weiter an Prozessen gearbeitet, um diese zu optimieren. Äußerst positiv ist, dass seit nunmehr zwei Jahren die Haushaltsansätze eingehalten wurden.

 

Hinsichtlich der Prüfung durch die GPA teilt Herr Schmidt mit, dass sich Vertreter der GPA lobend zur Umsetzung der Con_sens-Empfehlungen geäußert haben. Eine Berichterstattung im Jugendhilfeausschuss hierzu stellt er für die Zeit nach der Sommerpause in Aussicht.

 

Frau Hausmann-Peters bittet Schulen und Kindertageseinrichtungen bei Problemlösungen bezüglich Eingliederungshilfen einzubeziehen. Wichtig ist auch, dass die unterschiedlichen Logiken der Eingliederungshilfe nach SGB VIII und SGB XII transparent dargestellt werden. Hier sieht sie noch Verbesserungsbedarf im Bereich 3-2/Soziales.

 

Die Vorlage wird sodann vom Jugendhilfeausschuss zur Kenntnis genommen.

 

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