04.06.2020 - 5.4 Maßnahmen zum Fahrplanwechsel am 14.06.2020

Beschluss:
zur Kenntnis genommen
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Beratung

Herr Prohl begrüßt jeden Ausbau und Erweiterung des ÖPNV und fragt nach, was unter der Bezeichnung elektrifizierte Fahrzeuge zu verstehen ist. Handelt es sich hier um Fahrzeuge mit Elektro- oder Hybrid-Antrieb? Die neue Bezeichnung "Revierflitzer" für den On-Demand-Verkehr ist für Herrn Prohl ein "guter flotter" Name.

 

Frau Mauksch wird die Antwort dem Protokoll hinzufügen.

 

Antwort von Herrn Sander/STOAG für das Protokoll:

Die Fahrzeuge des "Revierflitzers" sind vollelektrische LEVC-Fahrzeuge mit Range Extender. Fachlich spricht man von einem "seriellen Hybrid". Im eigentlichen umgangssprachlichen Sinne ist es jedoch kein Hybrid, da der Motor keine Verbindung zum Antriebsstrang hat und nur das "Liegenbleiben" mit leerem Akku verhindert. Er kann das Fahrzeug auch nicht aufladen, verhindert nur bei je nach Einstellung 10 - 30 % Ladung das weitere Absinken des Akkustandes im "Notfall".

 

Eine Frage von Frau Axt zum Hinweis "Anpassung der Fahrzeiten" bei der Linie 263 wird von Frau Mauksch beantwortet. 

 

Ergänzende Antwort von Herrn Sander/STOAG für das Protokoll:

Bei den Maßnahmen zur Linie 263 der Vestischen handelt es sich im Wesentlichen um eine Fahrzeitverlängerung Richtung Bottrop/Essen und in Richtung Sterkrade für einen besseren Anschluss an den RE5 und RE19 in den frühen Morgenstunden.

 

Herr Carstensen geht kurz auf den On-Demand-Verkehr ein und weist anhand des Beispiels Berlin daraufhin, dass die Ticketpreise im VRR einfach zu teuer sind. Das Problem der zu hohen Ticketpreise liegt aber nicht nur an Oberhausen.

 

Herr Berndt zeigt sich erstaunt darüber, dass die neue Revierflitzer-App  schon am 14.06.2020 an den Start gehen soll, aber bisher in keinem entsprechenden App-Store heruntergeladen werden kann. Daher erscheint Herrn Berndt die Umsetzung aktuell noch fraglich.

 

Frau Cremer geht kurz aus ihrer Sicht auf den guten ÖPNV in London ein.

 

Herr Nowak nennt aus seiner Sicht die Gründe, warum die Einführung des Revierflitzers eine Katastrophe für ihn darstellt. Des Weiteren weist Herr Nowak daraufhin, dass die STOAG mit ca. 10 Millionen EUR unterstützt wird. Jetzt sollen auch noch Fahrzeuge aus Großbritannien gekauft werden. Da auch Taxibetriebe die genannten Strecken befahren, wäre es aus Sicht von Herrn Nowak sinnvoller, diese Fahrten zu unterstützen.

 

Herr Bezirksbürgermeister Real informiert Herrn Nowak darüber,  dass für die Einführung des On-Demand-Verkehrs keine Fahrzeuge aus Großbritanien gekauft werden sollen. Die Fahrzeuge sollen lediglich, wie in der Vorlage beschrieben, das London-Taxi-Design erhalten.

 

Herr Prohl und Herr Berndt gehen ebenfalls kurz auf die Äußerungen von Herrn Nowak ein.

 

Für Frau Axt stellt der On-Demand-Verkehr eine sinnvolle Ergänzung für die ÖPNV-Anbindungen in verkehrsschwache Bereiche dar, über die im Vorfeld lange genug diskutiert worden ist.

 

Auf Wunsch von Herrn Bezirksbürgermeister Real wird Frau Mauksch Herrn Sander von der STOAG zum Planungsausschuss einladen.

 

Frau Bohnes weist auf die aktuell nicht abgestimmten Zeiten der Schülerverkehre morgens gegen 8:00 Uhr hin und bittet um die Weitergabe der Information an die STOAG.

 

 

 

 

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Beschluss

Die Bezirksvertretung Sterkrade nimmt den Bericht zur Kenntnis.