03.06.2020 - 4.2 Aufbau eines Fahrradabstellanlagensystems mit i...

Beschluss:
zur Kenntnis genommen
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Beratung

Frau Gerster-Schmidt begrüßt die Maßnahme unter besonderem Hinweis auf die Vielzahl der Boxen sowie die Entwicklung zu der Annahme des Lastenradverleihs.

Wichtig sind aber Ihrer Meinung nach auch, die Reaktionen der Anwohner auf das Aufstellen der Fahrradboxen.

 

Herr Blanke erklärt, dass es einen Bedarf für derartige Fahrradboxen gibt und verweist auf eine bereits durchgeführte Maßnahme im Stadtteil Sterkrade.

 

Herr Nakot bittet, gerade vor dem Hintergrund der Größe der Fahrradboxen die Verwaltung darum, besondere Sensibilität, im Hinblick auf die geplanten Aufstellorte in dem Zielgebiet, anzuwenden. Die Boxen dürften nicht vor die Fenster der Anwohner aufgestellt werden.

 

Herr Bruckhoff fragt nach, ob die Verwaltung sich auch mit gleichgelagerten Projekten (Fahrradgaragen, leerstehende Geschäfte) wie sie in den  Niederlanden betrieben werden, ebenfalls beschäftigt hat.

Herr Kompa fragt in diesem Zusammenhang nach den Kosten.

 

Herr Dr. Knauff erklärt, dass vor der Aufstellung der Fahrradboxen die geplanten Standorte nochmals in Augenschein und begutachtet werden. Die dargestellten Standorte wurden für den Förderantrag nur grob eingezeichnet.

Überlegungen zu niederländischen Systemen sind verwaltungsseitig auch angestellt worden, können aber in Wohngebieten nur schwer realisiert werden, da die 180 Fahrradabstellplätze über die einzelnen Straßenabschnitte verteilt werden und nicht gebündelt in einen leerstehende Geschäfte entstehen.

Er macht weitere Ausführungen, warum das Bismarckviertel in Alt-Oberhausen als Pilotquartier ausgewählt wurde (Bevölkerungsdichte).

 

Ein Großteil (90%) der Maßnahme wird öffentlich gefördert, wobei der Fördergeber darauf Wert legt, dass alle aufzustellenden Boxen in einem Quartier aufgestellt werden. Gleichermaßen werden ausschließlich innovative Projekte gefördert.

 

Bezüglich der Kostenkalkulation geht die Verwaltung derzeit von einem Betrag von maximal 5,- EUR im Monat für einen Stellplatz für ein Fahrrad aus. Für das Verleihen der Lastenräder sind noch keine Preisüberlegungen erfolgt. Es wird davon ausgegangen das eine Auslastung der Fahrradabstellplätze von 80%-90% nach in einem Zeitraum von 5-6 Jahren erreicht werden kann.

 

Abschließend teilt Dr. Knauff mit, dass die laufenden Kosten für die „Anlage“ sich auf etwa 10.000,- EUR im Jahr belaufen und möglicherweise im Zuge der Aufstellung einige Stellflächen in dem Quartier wegfallen.

 

 

Danach vollzieht Bezirksvertretung Alt-Oberhausen die Anhörung.