14.05.2020 - 1 Aufbau eines Fahrradabstellanlagensystems mit i...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 1
- Sitzung:
-
40. Sitzung des Umweltausschusses
- Gremium:
- Umweltausschuss
- Datum:
- Do., 14.05.2020
- Status:
- gemischt
- Uhrzeit:
- 15:00
- Anlass:
- Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführung:
- Mobilität
- Bearbeitung:
- Martina Schleuter
- Beschluss:
- zur Kenntnis genommen
Beratung
Herr Blanke begrüßt die Vorlage ausdrücklich und bedankt sich bei der Fachverwaltung.
Herr Karschti empfiehlt die Standorte mit den Bürger*innen abzustimmen.
Herr Opdenhövel erbittet Auskunft zu den Erfahrungen mit dem Betreiber und fragt an, ob Stellplätze entfallen und die Andienung der Abstellanlagen gewährleistet ist.
Herr Bandel regt an die Anzahl der Abstellanlagen zu steigern, sofern das System angenommen wird.
Herr Knauff teilt mit, dass die STOAG die Abstellstation im Auftrag der Stadtverwaltung betreiben wird. Die Abstellanlagen werden nicht auf Gehwege gestellt. Es werden Grünflächen benutzt und ggf. Parkplätze auf den Straßen, so dass wahrscheinlich Stellplätze entfallen werden.
Auf die Frage von Herrn Willershausen, ob die Förderung gesichert ist, entgegnet Herr Knauff, dass es sich um ein zweistufiges Fördersystem handelt und bislang alle Anträge bewilligt wurden. Der 10%ige Eigenanteil wird in den Haushalt eingestellt.
Herr Flore fragt nach, warum das Bismarckviertel ausgewählt wurde.
Herr Bandel bittet bei der konkreten Planung der Standorte die Politik in Kenntnis zu setzen.
Herr Karschti bemängelt, dass Fahrbahnanteile zu Gunsten von Fahrrädern entfallen.
Herr Knauff teilt mit, dass das Bismarckviertel mit einer Einwohnerdichte mit 10.000 Einwohnern pro km2 sehr hoch verdichtet ist, und man den Einwohner*innen Alternativen zum Auto bieten wolle. Es werden für 5 % der potentiellen Nutzer Fahrradabstellplätze angeboten werden können. Die finalen Standorte werden durch den Rat beschlossen.
Herr Flore bittet auch sozial benachteiligtere Stadtteile zu berücksichtigen. Weiterhin weist er darauf hin, dass es schwierig sein wird neue Abstellanlagen auf Dauer aus städtischen Mitteln zu finanzieren.
Herr Blanke bittet darum, nicht nur das Augenmerk auf die Kosten pro Kfz. bzw. Fahrrad zu richten, sondern auch die ökologischen Vorteile zu berücksichtigen.
Die Vorlage B/16/5660-01 wurde durch den Umweltausschuss zur Kenntnis genommen.
