12.03.2020 - 5.1 Umbau Autobahnkreuz Oberhausen
Grunddaten
- TOP:
- Ö 5.1
- Zusätze:
- - mündlicher Bericht -
- Gremium:
- Bezirksvertretung Sterkrade
- Datum:
- Do., 12.03.2020
- Status:
- gemischt
- Uhrzeit:
- 18:00
- Anlass:
- Sitzung
- Beschluss:
- zur Kenntnis genommen
Beratung
Nach einer kurzen Einleitung von Frau Edmonds vom Landesbetrieb Straßen NRW stellt ihr Kollege, Herr Heiker, anhand einer PowerPoint-Präsentation (die Präsentation ist der Niederschrift in Allris beigefügt) das Planfeststellungsverfahren zum Umbau des Autobahnkreuzes Oberhausen wie folgt vor:
Allgemeines Planungsprozedere - derzeitige Planungsphase
Technische Planung
Inhalte und Überarbeitung des Entwurfes
Umwelttechnische Begleitplanung
Immission (Lärm/Schadstoffe)
Eine Frage von Herrn Nowak nach den Höchstgrenzen der Lärmbelastungen kann von Herrn Heiker nicht beantwortet werden, da die Angaben in einem sehr umfangreichen Tabellenwerk für die jeweiligen Bauabschnitte enthalten sind.
Herr Heiker beantwortet eine weitere Frage von Herrn Nowak zum Bau der fünf neuen Brücken mit Elementen an der BAB A3 für eine verbesserte zukünftige Schadensbeseitigung.
Der Umbau des Autobahnkreuzes Oberhausen ist für Herrn Cordes auch wegen des sehr starken LKW-Verkehrs sehr wichtig. Herr Cordes begrüßt, dass die geplante Abholzung der angrenzenden Waldgebiete jetzt wohl geringer ausfällt.
Herr Cordes erkundigt sich nach dem geplanten Umleitungsverkehr im Stadtgebiet. Laut Herrn Heiker wird dafür ein großräumiges Konzept mit Umleitungen über die anderen vorhandenen Autobahnen in der Region erstellt werden. Für eine Planung im Bereich der Anschlussstellen ist es noch zu früh. Herr Cordes bittet dann die Verwaltung um eine rechtzeitige Vorstellung.
Der Umbau des Autobahnkreuzes wird von Frau Axt sehr kritisch gesehen. Es stört Frau Axt insbesondere, dass die Ausgleichsmaßnahmen nicht auf dem Oberhausener Stadtgebiet vorgesehen sind. Herr Heiker verweist in diesem Zusammenhang auf das Problem der verfügbaren Flächen. Da in Oberhausen keine mehr zur Verfügung standen, wurden daher Flächen gewählt, die so nah wie möglich und verfügbar waren.
Die Frage von Frau Axt nach der Anzahl der Baumfällungen im Bereich der Anschlussstellen kann Herr Heiker als Techniker nicht beantworten und verweist in diesem Zusammenhang auf den landschaftspflegerischen Begleitplan.
Herr Berndt fragt nach, inwieweit die Lärmschutzwand zukünftig über die Abfahrt Oberhausen-Königshardt hinausreichen wird. Herr Heiker erläutert kurz das Konzept der zukünftig bis Bottrop durchgehenden Lärmschutzwand. Die dafür notwendigen Ausgleichsflächen wurden bereits gesichert und verplant.
Zur Frage des Herrn Berndt nach der Zeitschiene teilt Frau Edmonds mit, dass diese Frage zurzeit noch nicht beantwortet werden kann. Ergänzend erläutert Herr Heiker kurz das notwendige Verfahren. Insgesamt kann sich Herr Heiker wegen der noch notwendigen Beschlüsse einen Baubeginn in den nächsten zwei Jahren nicht vorstellen.
Herr Kösling erkundigt sich nach den Planungsunterlagen. Herr Heiker verweist hier auf die Zuständigkeit der Bezirksregierung Köln, die hierzu die Regularien festlegt.
Auf die Frage von Herrn Carstensen nach den Kosten teilt Herr Heiker mit, dass die geplanten Kosten von zurzeit 275 Millionen EUR unter Berücksichtigung des Baukostenindex fortgeschrieben werden.
Als betroffener Anwohner freut sich Herr Ingendoh auf die zukünftige Lärmschutzwand. Herr Ingendoh begrüßt auch, dass die Anregungen der Bürgerinitiative aufgegriffen worden sind.
