28.11.2019 - 6 Revierpark VonderortSachstand Förderanträge RVR...

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Beratung

Frau Zorlu (RVR) präsentiert den aktuellen Sachstand und berichtet über 3 Förderanträge mit einem Gesamtvolumen von ca. 5,5 Mio. Euro:

 

 Antrag 1 beinhaltet den Rückbau von Parkplätzen, die Umgestaltung der Kinderspielplätze, eine Teichentschlammung, Erneuerung der Uferrandbefestigung und -bepflanzung, eine Verbindung der beiden großen Teiche, die Eingrünung des Containerstandortes und einen Rückbau der Trampelpfade;

 Antrag 2 betrifft das „Grüne Klassenzimmer“ im Bereich der ehemaligen Minigolfanlage sowie die Umgestaltung der Sitzplätze und der Steganlage (neuer Holzsteg in Abstimmung mit dem Angelverein, der UNB und dem Platzbetreiber);

 Antrag 3 stellt die neuen Sportangebote im ehemaligen Kioskbereich, den Rückbau der Boule-Anlage und neue Nutzungsmöglichkeiten in diesem Parkteil dar.

 

Mit den Baumaßnahmen soll voraussichtlich im Jahr 2021 begonnen werden.

 

Herr Tomec weist im Zusammenhang mit der Ufergestaltung auf das Eisvogelvorkommen hin und mahnt eine verbesserte Abstimmung mit dem Beirat an. Herr Filarsky hofft, dass Eingriffe in den Naturraum behutsam und fachmännisch vorgenommen werden. Er befürwortet zusätzliche Sitzmöglichkeiten, jedoch sollten Sitzbänke freistehend (wegen Laub und Vermosung) angebracht werden. Der Container könnte wegen der Vandalismusgefahr nicht begrünt, sondern lediglich bemalt werden. Frau Zorlu bestätigt, dass der Eisvogel planerisch erfasst wurde und für die dauerhafte Unterhaltung ein Parkpflegekonzept erstellt wird.

 

Frau Schiemanowski sieht die Rückbaumaßnahmen positiv, hält hinsichtlich der Beleuchtung jedoch eine Nachtruhe für erforderlich und fragt nach, inwieweit eine Bürgerbeteiligung durchgeführt wird. Herr Bahne schlägt in diesem Zusammenhang vor, die Beteiligung des Beirates im Rahmen des bestehenden Arbeitskreises durchzuführen. Frau Zorlu und Frau Schulz (RVR) erläutern, dass die Hauptwege im Revierpark dauerhaft, die Nebenwege jedoch nur zeitlich begrenzt beleuchtet werden sollen. Außerdem ist eine intelligente Beleuchtung angedacht. Eine Bürgerbeteiligung ist vorgesehen, zusätzlich soll eine kooperative Werkstatt eingerichtet werden.

 

Herr von der Bey bittet um nähere Angaben zu dem geplanten Holzsteg, der Beschilderung und den möglichen Folgekosten. Frau Zorlu bemerkt, dass der Steg auf einer Stahlkonstruktion ruht und die vorgesehenen Holzplanken sich besser als andere Materialien in die Landschaft einfügen. Der Umfang der Beschilderung wird in der kooperativen Werkstatt erarbeitet. Die Folgekosten werden die betroffenen Kommunen über eine Umlage tragen. Hierzu sollen noch Konzepte und Handlungsleitfäden entwickelt werden.

 

Herr Filarsky fragt nach der Beteiligung der Biostation und erwähnt das Problem der Hundekotentsorgung. Nach Angaben von Frau Schulz wird die Biostation in die Planungen eingebunden. Die Projektstelle einer Umweltpädagogin ist bei der BSWR angesiedelt, die Stelle inzwischen besetzt. Die Hundeproblematik soll durch umweltpädagogische Projekte eingedämmt werden.

 

Herr Grumpe weist auf mögliche verstärkte Besucherströme hin und bittet um Mitteilung, ob eine Anbindung an vorhandene Fahrradwege und Querungsmöglichkeiten des Parkgeländes mit dem Fahrrad vorgesehen ist. Frau Schulz bemerkt, dass auf dem Gelände der Revierparks kein Radverkehr stattfinden sollte, eine Anbindung an das Radwegenetz jedoch möglich sei.

 

Anschließend berichtet Herr Reuschenbach (Bereich Sport) über die Planungen zur Umgestaltung der ehemaligen Sportflächen und erwähnt, dass sich die Struktur des Revierparks in den vergangenen Jahren zum Nachteil entwickelt hat. Im Rahmen eines Förderprojektes wurde bereits das Freibad erneuert, nun sollen weitere Sportanlagen mit multifunktionaler Nutzung folgen. Der Umbau der Sportflächen auf dem Sporthügel im nördlichen Revierpark wird zum Großteil aus Fördermitteln bezahlt. Frau Engelke (Büro Müller) führt aus, die Kompensation für die Umbaumaßnahmen erfolgt durch die Aufforstung einer tiefergelegenen ehemaligen Sportfläche, die künftig aufgegeben wird.

 

Herr Tomec spricht mögliche Folgekosten an und Frau Schiemanowski fragt nach den potentiellen Nutzern der neuen Anlagen, Umkleideräume oder sanitären Einrichtungen sowie nach den Rückbauplänen der alten Anlagen. Nach Angaben von Frau Engelke stehen die Anlagen allen Bürgerinnen und Bürgern zur Verfügung, eine Beschränkung auf Sportvereine ist nicht vorgesehen. Zusätzliche Gebäude oder Beleuchtungseinrichtungen sind wegen der Kosten nicht geplant und die alten Anlagen werden zurückgebaut.

 

Herr Bahne dankt im Namen des Beirates für den ausführlichen Sachstandsbericht.