02.07.2019 - 3 6. Bildungskonferenz am 22.11.2018Ergebnisse un...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 3
- Sitzung:
-
26. Sitzung des Integrationsrates
- Gremium:
- Integrationsrat
- Datum:
- Di., 02.07.2019
- Status:
- gemischt
- Uhrzeit:
- 17:00
- Anlass:
- Sitzung
- Beschluss:
- zur Kenntnis genommen
Beratung
Vors. Erdas begrüßt Frau Becker und Frau Schulte-Ortbeck vom Bildungsbüro, die die Erkenntnisse aus der Bildungskonferenz vorstellen. Die 6. Bildungskonferenz mit dem Schwerpunkt „Interkulturelles Arbeiten" wurde besucht von ca. 350 Akteuren, die im Bildungsbereich tätig sind.
Zu Beginn der Konferenz habe der Vortrag von Dr. Terkessidis „wachgerüttelt" und Impulse gesetzt sowie Thesen aufgestellt, welchen Beitrag eine interkulturell ausgerichtete Bildung zum Zusammenleben und zur Demokratie leistet. Die 13 Arbeitsgruppen, welche auf den Vortrag folgten, waren ausgerichtet an der Bildungskette, deckten also die verschiedenen Bildungsbereiche wie frühkindliche, schulische und berufliche Bildung ab. Als Ergebnisse aus den Arbeitsgruppen stellt Frau Schulte-Ortbeck wesentliche Erkenntnisse vor. Die entsprechende Präsentation wird dem Protokoll beigefügt.
Herr Basoglu erkundigt sich nach der Resonanz zur AG 10, in der die Frage „Brauchen wir einen Integrationsrat in der Kommune?" thematisiert wurde. Herr Telli, der die AG bei der Konferenz geleitet hatte, berichtet von einer positiven Resonanz aller Teilnehmenden. Er nennt verschiedene Argumente, die innerhalb der AG für den Integrationsrat als Gremium genannt wurden. Die Teilnehmenden hätten betont, dass der Integrationsrat beim Zugang zu den Menschen und als Instanz für die Sensibilisierung und Themenansprache ein wichtiger Kooperationspartner sei.
Herr Telli bedankt sich anschließend bei Frau Becker und Frau Schulte-Ortbeck für ihr Engagement. Mit den Ergebnissen aus der Konferenz müsse nun weitergearbeitet werden. Es wäre fahrlässig, die neuen Erkenntnisse nicht zu nutzen. Dabei betont Herr Telli insbesondere den Aspekt, dass sich das Thema Vielfalt im Alltag, welches gesellschaftliche Realität sei, im Unterricht nicht abbildet. Diesbezüglich sei geplant, mit einer Projektgruppe „Interkulturelle Schule" daran zu arbeiten, diese gesellschaftliche Vielfalt mehr in den Unterricht zu bringen, u.a. mit der Entwicklung von Unterrichtsmaterialien.
Vors. Erdas bedankt sich bei Frau Becker und Frau Schulte-Ortbeck für die Ausführungen sowie bei Herrn Telli für die Erläuterungen. Da keine weiteren Anmerkungen geäußert werden, schließt Vors. Erdas den TOP.
