02.07.2019 - 1 Sachstand Kommunales Integrationskonzept Oberha...

Beschluss:
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Beratung

Vors. Erdas bittet Herrn Kalthoff, zum Sachstand zu berichten. Herr Kalthoff informiert über einige Sportprojekte, die in Kooperation mit Vereinen, dem Stadtsportbund und anderen Einrichtungen (u. a. Schulen) angeboten werden:

- Fußballangebot für Mädchen von 8-15 Jahren in Tackenberg, dienstags und donnerstags ab 16:30 Uhr.

- Fußballangebot für Jugendliche und Erwachsene (männlich, 17+) in Kooperation mit RWO auf dem Gelände des SSB, mittwochs ab 19:30 Uhr. Es gibt Überlegungen, die Truppe in den Spielbetrieb zu übernehmen.

- Internationale Volkstänze für Migranten*innen und Nicht-Migranten*innen im Kommunalen Integrationszentrum, dienstags ab 18:00 Uhr, zurzeit sind es 10-12 tanzende Menschen.

- Mit Beginn der Ferien am 15. Juli 2019 beginnt die „Sommerschule". Seit 2017 wird das Konzept in Kooperation mit dem Integrationsrat an der Alsfeldschule in einer Mischung aus (Deutsch-)Sprachunterricht (in 8 Gruppen) und Sportprogramm (inkl. Schwimmen) angeboten. Die Turnhalle, der angrenzende Spielplatz und das Schwimmbecken stehen zur Verfügung. Es richtet sich an Seiteneinsteiger*innen.

- Schwimmangebot, wird vom Kommunalen Integrationszentrum seit den Herbstferien 2016 angeboten: Seitdem haben über 200 Kinder und Jugendliche die Schwimmfähigkeit (Schwimmabzeichen) erhalten. Herr Kalthoff betont, dass Oberhausen mit diesen Schwimmprojekten ein beachtliches Angebot bereitstellen würde, um die Schwimmfähigkeit der Heranwachsenden (wieder) zu erhöhen.

Auf Nachfrage von Herr Aksünger, ob es beim Fußballangebot hinsichtlich sprachlicher Barrieren Schwierigkeiten gebe, antwortet Herr Kalthoff, dass der Sport verbindet. Sprachkenntnisse seien für das generelle Funktionieren nicht notwendig, da klare Regeln gegeben sind. Darüber hinaus werden die Gruppen von mehrsprachigen Übungsleitern begleitet.

Auf weitere Nachfrage von Frau Walther, wo Informationen zu den Angeboten erhältlich sind und wie die Leute darauf aufmerksam gemacht werden, antwortet Herr Kalthoff, dass häufig schon in den Erstberatungen für Seiteneinsteiger*innen im Kommunalen Integrationszentrum auf die Angebote aufmerksam gemacht wird. Darüber hinaus nutze das Integrationszentrum bereits aufgebaute Netzwerke (bspw. mit Migrationsberatungsstellen), um die Zielgruppen für die jeweiligen Angebote zu erreichen.

Vors. Erdas bittet Herr Telli, über den aktuellen Stand zur Planung der Konferenz für Vielfalt und Integration 2019 zu informieren.

Herr Telli stellt erste Eckdaten zur Konferenz vor. Stattfinden werde diese am Freitag, 06. September 2019, in der Zeit von 13:00-17:00 Uhr. Thema der diesjährigen Konferenz ist die „Interkulturelle Öffnung". Dementsprechend werden drei Fachforen angeboten:

Das 1. Fachforum widmet sich der interkulturellen Schule, insbesondere der Frage, wie Vielfalt im Schulalltag unterrichtet wird. Im 2. Fachforum wird die interkulturelle Verwaltung thematisiert, wobei das Hauptaugenmerk auf der Personalentwicklung liegt. Als 3. Fachforum nennt Herr Telli die interkulturelle Seniorenarbeit mit dem Schwerpunkt Pflege.

Zurzeit werde noch ausführlicher an den Fachforen gearbeitet. Geplant sei, dass jeweils ein*e Vertreter*in des Kommunalen Integrationszentrums, der Fachverwaltung und des Integrationsrates die Fachforen begleitet.

Da nicht alle Kostenpunkte der Veranstaltung im Vorfeld zu beziffern sind, schlägt Vors. Erdas vor, dass die Geschäftsstelle die hierzu erforderlichen Ausgaben tätigen darf. Dieser Vorschlag wird einstimmig angenommen.

Herr Tüzün lobt die bisherigen Bemühungen und merkt des Weiteren an, dass auch im Bereich Gesundheit interkulturelle Sensibilität immer relevanter werde. Gesundheit generell werde immer mehr zum Thema für Migrant*innen, weswegen auch hier verstärkt Anstrengungen zur interkulturellen Sensibilisierung erstrebenswert seien.

Herr Telli betont, dass Sensibilisierung immer ein Thema ist und dieser Ansatz in den einzelnen Themenfeldern inkludiert ist.

 

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