07.05.2019 - 11 Mündlicher Bericht des Beigeordneten Apostolos ...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 11
- Sitzung:
-
27. Sitzung des Kulturausschusses
- Gremium:
- Kulturausschuss
- Datum:
- Di., 07.05.2019
- Status:
- gemischt
- Uhrzeit:
- 15:04
- Anlass:
- Sitzung
Beratung
Herr Tsalastras informiert den Kulturausschuss über zwei laufende Anträge auf Zuwendung von Mitteln der Regionalen Kulturförderung des Landschaftsverbandes Rheinland.
Beim Projekt „Das Massaker von Anröchte“ ist das Theater Oberhausen Projektträger. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 321.982 EUR. Die Höhe der beim LVR beantragten Förderung 2020 beträgt 50.000 EUR. In dem Theaterprojekt soll das Krimi-Drehbuch „Das Massaker von Anröchte“ verfilmt und aufgeführt werden. Das Drehbuch wurde als Hommage an den gebürtigen Oberhausener Christoph Schlingensief geschrieben. An dessen Arbeit soll jetzt anlässlich seines 10. Todestages und 60. Geburtstag angeknüpft werden. Entstehen soll eine intermediale Arbeit zwischen Theater und Film mit dem Ziel die Innenstadt zu beleben und einen positiven Effekt für die Wahrnehmung Oberhausens als Film- und Kulturstadt zu erreichen. Das zweite Projekt „Gemeinschaftliche Erneuerungskultur in einer bewohnergetragenen Arbeitersiedlung stärken“ trägt der gemeinnützige Verein Riwetho e.V. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 41.748 EUR. Die Höhe der beim LVR beantragten Förderung 2020 beträgt 30.000 EUR. Die denkmalgeschützte Arbeitersiedlung Riwetho in Oberhausen ist mit ihren 23 Häusern an der Ripshorster-, Werk- und Thomasstraße Bestandteil der Route der Industriekultur. In einer gemeinschaftlichen Aktion sollen bislang fehlende, aber zum Siedlungsbild gehörende Blendläden an den ursprünglich damit versehenen Fenstern angebracht werden. Diese sollen der Siedlung ein ausdrucksstarkes Gesicht geben. Frau Vogt, Leiterin der Ludwiggalerie, ergänzt, dass zurzeit zwei Projekte laufen, die im Rahmen der „Regionalen Kulturförderung des LVR 2019“ bewilligt worden sind. Das ist zum einen das Projekt „Rudolf Holtappel - Wissenschaftliche Aufbereitung seines Nachlasses“ und zum anderen das Projekt „Walter Kurowski - Wissenschaftliche Aufbereitung seines Nachlasses“.
