04.04.2019 - 6 Verschiedenes

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Beratung

 

1. Herr Filarsky bittet die Verwaltung um Aufstellung einer aktuellen Liste aller Mitglieder des Naturschutzbeirates und der Naturschutzwacht mit Kontaktdaten, damit sich die interessierten Mitglieder leichter untereinander austauschen können und wird darin vom Plenum des Naturschutzbeirats unterstützt.

 

 

2. Herr Filarsky berichtet, dass aus der Bevölkerung mehrfache Meldungen über Ausritte in den Sterkrader Wald vom Reiterhof Tappe aus gekommen sind. Herr Dreschmann wird das Aufgreifen und den Kontakt zum Reiterhof suchen.

 

 

3. Herr Filarsky findet die Situation der offenen Wiesenbereiche um das Haus Ripshorst verbesserungswürdig und schlägt die Anlage von Blühstreifen (Biodiversität) entlang der Ränder vor. Frau Schiemanowski kann hier keinen dringlichen Bedarf erkennen. Der Wert der Natur um Haus Ripshorst sei unzweifelhaft gegeben, was auch aus Analyseergebnissen des dort gesammelten Honigs herauszulesen sei. Herr Dreschmann erläutert, dass das Thema Blühstreifen sich eher am Rand von Ackerflächen stellt und die Situation nicht 1:1 auf Grünflächen übertragen werden kann. Er tritt auch dem Eindruck entgegen, dass es sich hier um Intensivwiesen handele. Das aufgestellte Pflegekonzept sehe im Rahmen der Pflegeausführungsplanung eine Extensivierung in den tieferen Grünflächen- und Waldbereichen vor. Herr Schlüpmann kann sich eine Anreicherung der Wiesen mit geprüften Regio-Saatgut-Mischungen gut vorstellen und wünscht sich ein durchaus stärkeres Engagement des RVR. Herr Köster gibt zu bedenken, dass eine entsprechende Aufwertung von Teilbereichen sicherlich begrüßenswert ist, aber auch kostenintensiv. Auf Anregung von Herrn Tomec fragt Herr Bahne das Stimmungsbild des Naturschutzbeirats hierzu ab; der Beirat wünscht sich eine Prüfung durch die Fachverwaltung, in welchen Teilbereichen mit überschaubarem Aufwand Blühwiesenstreifen geschaffen werden können.

 

 

4. Herr Filarsky erwähnt seine Teilnahme an der Veranstaltung des Vereins FARO e.V. (Freunde der Archäologie im Raum Oberhausen) anlässlich des Bezugs der neuen Räumlichkeiten in Räumen der ehemaligen Hauptschule St. Michael im Knappenviertel. Ihn habe irritiert, dass die Archäologie in Oberhausen so geringe Unterstützung finde und dass die als Bodendenkmal klassifizierte „Alte Landwehr“ im Bereich Waldteich im Naturschutzbeirat bisher keine Erwähnung gefunden habe. Frau Rolf erläutert, dass die Überplanung des Bodendenkmals nach entsprechender Abwägung vom Rat der Stadt getroffen wurde und die Zustimmung der Denkmalbehörde eingeholt worden ist.

 

 

5. Die nächste Sitzung des Naturschutzbeirats wird am 13.06.2019 in Form einer Bereisung stattfinden. Herr Bahne bittet um Vorschläge. Herr Filarsky regt den Bereich der renaturierten Emscher im Holtener Feld an. Frau Schiemanowski kann sich eine Begehung der Fläche der geplanten Straßenbaumaßnahme zur Erschließung der neuen Lagerflächen im Bereich Waldteich vorstellen und Herr Tomec würde gerne naturnahe Waldentwicklungsflächen in Augenschein nehmen.

 

 

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