27.03.2019 - 3.4 Sachstand Neue Schule

Beschluss:
zur Kenntnis genommen
Reduzieren

Beratung

Frau Dr. Jordan-Ecker und Herr Hermstein erläutern den Sachstand „Neue Schule“ anhand eines PowerPoint-Vortrages (vgl. Anlage zur Niederschrift).

 

Frau Oberste-Kleinbeck bedankt sich für den Überblick. Eine Vorlage ist von immenser Bedeutung. Es muss mit den konkreten Schülerdaten gearbeitet werden.

 

Frau Boss bedankt sich ebenfalls für die Darstellung. Drei Handlungsoptionen gehören grundsätzlich durchdacht. Ein Hinweis zur Aufbaurealschule, wenn auch nicht genehmigungsfähig,  ist wichtig.

 

Frau Stehr macht unmissverständlich deutlich, dass die zeitliche Komponente kritisch zu hinterfragen ist. Fünfzehn Monate nach Beauftragung der Verwaltung wird die Datenaufbereitung und eine Präsentation im Schulausschuss vorgenommen, welche nicht im Vorfeld den Mitgliedern des Ausschusses zugänglich gemacht worden ist. Diese beinhaltet 2/3 Rückblick und 1/3 Ausblick.

 

Herr Große Brömer macht deutlich, dass es sich um einen Zwischenbricht handelt und die abschließende Diskussion auf Basis der zu erwartenden Vorlage erfolgt.

 

Frau Hausmann-Peters verweist auf die Dringlichkeit. Nicht nur die Problematik der Schulformwechsler ist ausschlaggebend, es sei vielmehr auch der pädagogische Ansatz zu betrachten und die Ertüchtigung der bestehenden Systeme als Ziel zu berücksichtigen.

 

Zum Hintergrund erläutert Frau Dr. Jordan-Ecker, dass die Ressourcen zur zufriedenstellenden Abarbeitung bisher nur bedingt zur Verfügung standen. Der Bereich 3-3/Schule wurde zum 01.01.2018 organisatorisch verselbständigt. Die Fachbereichsleitungen wurden erst im Laufe des Jahres 2018 besetzt. Die Planstelle der Schulentwicklungsplanung konnte erst zum 01.01.2019 besetzt werden.

Als Information wurden die Daten/Zahlen für die heutige Sitzung des Schulausschusses aufbereitet. Für die nächste Sitzung wird eine umfängliche Vorlage erstellt.

 

Auch Frau Münich erläutert nochmal die schwierige Situation im Hinblick auf die Ressourcen des Bereichs 3-3/Schule. Die „Neue Schule“ wurde im Hinblick auf die Schulformwechsler (7. Klasse) von der Bezirksregierung, mit dem Ziel einer Reduzierung der Zügigkeiten, angeregt.

Hinzu kommt der lange Zeit ausstehende und interpretationswürdige Inklusionserlass, der aktuell eine Reduzierung der Klassenstärken auf 27 SuS vorsieht.

 

Eine Genehmigung der Maßnahmen nach § 132c SchulG - als Bestandteil der Gesamtproblematik - liegt, trotz mehrfacher Nachfrage der Schulverwaltung bei der Bezirksregierung, noch immer nicht vor.

 

Abschließend macht Frau Münich deutlich, dass selbstverständlich auch pädagogische Ziele Berücksichtigung finden.

 

Frau Stehr geht davon aus, dass die Vorlage fristgerecht für den Schulausschuss bereitgestellt wird.

 

Darüber hinaus wird darum gebeten, die Ein- und Auspendler zu berücksichtigen (vgl. beigefügte PowerPoint-Präsentation)

 

Die Mitteilung wird zur Kenntnis genommen.