13.03.2019 - 1.6 Platzzusagen für Kindertageseinrichtungen
Grunddaten
- TOP:
- Ö 1.6
- Zusätze:
- mündlich
- Gremium:
- Jugendhilfeausschuss
- Datum:
- Mi., 13.03.2019
- Status:
- gemischt
- Uhrzeit:
- 15:00
- Anlass:
- Sitzung
- Beschluss:
- zur Kenntnis genommen
Beratung
Von Frau Scholz wird dargestellt, dass die Vorgehensweise in Dinslaken regelmäßig zu Nachbesserungen in der Platzplanung führt und die dort erteilte frühe Zusage keine Planungssicherheit für die Eltern darstellt. Dagegen besteht für die Eltern in Oberhausen bei einer Zusage auch Planungssicherheit. Sodann erläutert sie weitere Einzelheiten zum Ablauf des Platzvergabeverfahrens.
Auf Nachfrage von Herrn Müller, wie viele Kinder in Oberhausen unversorgt sind, erwidert Herr Krey, dass diese Thematik bereits in der letzten Sitzung des Jugendhilfeausschusses ausführlich erörtert wurde.
Sodann führt Frau Münich aus, dass in Oberhausen seit 2014 kontinuierlich der Ausbau von KiTa-Plätzen vorangetrieben wird. Dem stehen jedoch von Jahr zu Jahr auch mehr Kinder gegenüber. Sie weist darauf hin, dass es zwar ein Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz gibt, aber keine KiTa-Pflicht besteht. Mit den vorhandenen Plätzen kann die Nachfrage gedeckt werden.
Auf die örtliche Presseberichterstattung am 08.03.2019 Bezug nehmend teilt Herr Deniz mit, dass im konkreten Fall eine Platzzusage für die Wunscheinrichtung erteilt werden konnte.
Herr Krey ergänzt, dass gemeinsam mit den Trägern in Oberhausen immer eine Lösung gefunden werden konnte.
Herr Blanke mahnt, öffentlich gemachte Nachfragen von Eltern nicht überzubewerten. In Oberhausen konnte bisher jedes Kind versorgt werden, möglicherweise jedoch nicht in der Wunscheinrichtung.
Abschließend weist Herr Deniz darauf hin, dass eine Versorgung nicht zwingend in einer Kindertageseinrichtung erfolgen muss, auch eine Versorgung durch Kindertagespflege ist möglich.
Der Jugendhilfeausschuss nimmt sodann die Vorlage zur Kenntnis.
