11.12.2018 - 2 Interkulturelle Seniorenarbeit im Quartier, am ...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 2
- Sitzung:
-
23. Sitzung des Integrationsrates
- Gremium:
- Integrationsrat
- Datum:
- Di., 11.12.2018
- Status:
- gemischt
- Uhrzeit:
- 17:00
- Anlass:
- Sitzung
- Beschluss:
- zur Kenntnis genommen
Beratung
Vors. Erdas erteilt zunächst Herrn Telli und im Anschluss Frau Bulut das Wort
Herr Telli berichtet, dass trotz vielfacher Bemühungen die Regelversorgung in Oberhausen nicht alle Menschen erreicht, insbesondere die Zielgruppe der Senior*Innen mit Migrationshintergrund. Er berichtet weiterhin, dass das Thema der interkulturellen Seniorenarbeit eines der Schwerpunkte in diesem Jahr sein wird.
Der Rat der Stadt hat beschlossen, dass zu den vier bestehenden Quartiersbüros weitere zwei eingerichtet werden. In diesem Zusammenhang ist eine schwerpunktmäßige Implementierung der interkulturellen Seniorenarbeit im Stadtteil Osterfeld sachlich geboten.
Mit der Unterstützung der Ruhr-Universität-Bochum, Fakultät für Sozialwissenschaften, sieht er die Möglichkeit, die Situation der interkulturellen Seniorenarbeit genauer zu betrachten sowie wissenschaftlich und methodisch zu analysieren. Er erhofft sich, in der nächsten Sitzung des Integrationsrates Ergebnisse präsentieren zu können. Auch im Hinblick auf den voraussichtlichen Einzug der AfD bzw. rechtspopulistischer Parteien in den Rat der Stadt Oberhausen 2020 sei es wichtig, das Thema der Integration zu versachlichen.
Anschließend stellt Frau Bulut sich vor und präsentiert dem Integrationsrat ihr Vorhaben, im Rahmen ihrer Bachelor-Arbeit der Sozialwissenschaften die interkulturelle Seniorenarbeit im Quartier zu untersuchen, am Beispiel von Oberhausen-Osterfeld.
Dabei wolle Sie als Themenschwerpunkt u. a. eine Bedarfsermittlung vornehmen, um herauszufinden, welche Angebote es für ältere Menschen es in Oberhausen-Osterfeld gibt und wie bzw. ob diese Angebote von Menschen mit Migrationshintergrund genutzt werden.
Herr Telli betont zuletzt die Relevanz von Oberhausen-Osterfeld für diese Thematik auf Grund des dort hohen Anteils an Menschen aus der „Zechengeneration“.
Vors. Erdas fragt, ob es hierzu noch Ergänzungen, Anregungen etc. gibt. da es keine Wortmeldungen gibt beendet sie den TOP und bedankt sich bei Frau Bulut.
