29.11.2018 - 3 Mitteilungen der Verwaltung

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Beratung

3.1. Frau Münich nimmt Bezug auf die Bevölkerungsprognose und stellt mit Hilfe einer Präsentation, die dieser Niederschrift beigefügt ist, dar, dass ein weiterer Ausbau der Kindertageseinrichtungen nicht im Widerspruch zum prognostizierten Geburtenrückgang steht. Es gilt die Versorgungsquote weiter zu erhöhen. Der bestehende Rechtsanspruch wird zwar nicht für jedes Kind in Anspruch genommen, eine verstärkte Nachfrage ist aber zu verzeichnen. Auf keinen Fall ist aus der Prognose abzuleiten, dass der Ausbau der Kindertageseinrichtungen überflüssig ist. Sofern es zukünftig zu Platzüberhängen kommen sollte, könnten dann beispielsweise in Absprache mit den Trägern kleinere Einrichtungen zu Gunsten größerer Einrichtungen zurückgebaut werden.

 

Auf den Einwand von Frau Willing-Spielmann, auch zukünftig nicht auf freie Träger zu verzichten, entgegnet Frau Münich, dass ihr eine Trägervielfalt wichtig ist. Sie weist aber auch darauf hin, dass die Finanzierung für die Träger auskömmlich sein müsse. Dies stelle jedoch eine große Herausforderung dar.

 

Frau Minor hofft auf weitere finanzielle Unterstützung durch die Kommune. Derzeit fehlen den freien Trägern die Mittel, um einen Ausbau der Einrichtungen voranzutreiben. Investitionen wären machbar, wenn die Landesregierung die Finanzierung auskömmlich gestalte.

 

3.2. Frau Scholz weist darauf hin, dass der Jugendamtselternbeirat neu gewählt wurde. Die Trägervielfalt wird auch im Beirat wiedergespiegelt. Sie hofft auf eine weiterhin gute und konstruktive Zusammenarbeit.

 

 

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