07.11.2018 - 5.3 Zukunftsstadt – Vision 2030 - mdl. Sachstandsbe...

Beschluss:
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Beratung

Frau Johannsen erläutert den Bezirksvertretern/innen die Entstehung der Zukunftsstadt und der derzeitigen Projektstand:

 

Der Wettbewerb „Zukunftsstadt“ wurde 2015 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung ausgerufen und förderte damals in der 1. Phase 50 Städte aus ganz Deutschland. Die Städte sollten in Zusammenarbeit mit Ihren Bürgerinnen und Bürgern und weiteren Stadtakteuren eine Zukunftsvision entwickeln für die Jahre 2030+ entwickeln.

 

Oberhausen hat in der 1. Phase 800 Ideen gesammelt und die Vision einer transparenten und kreativen Stadt entstand: In der „Ideenfabrik Oberhausen“ werden alle Ideen auf Umsetzbarkeit geprüft und gemeinsam vorangetragen.

 

In den darauffolgenden 18 Monaten (2. Phase) wurde zur Umsetzung der Vision ein Arbeitsplan, gemeinsam mit zahlreichen Stadtakteuren, entwickelt. Dabei wurden drei wesentliche Elemente für eine erfolgreiche Umsetzung identifiziert:

 

1. Die (Governance-) Struktur

2. Das Netzwerk

3. Der Ort

 

In Abstimmung mit Expert/innen der Verwaltung und Stadtgesellschaft wurde eine Struktur kreiert, die es Oberhausen ermöglicht, den Ideenreichtum der Menschen tagtäglich aufzunehmen und zu speichern. Keine Idee soll verloren gehen!

Darüber hinaus steht den Bürger/innen ein Rückmeldesystem zu Verfügung, das Auskunft über den Stand der jeweiligen Idee gibt. Außerdem kann gemeinsam mit anderen Menschen die Idee weiterentwickelt (qualifiziert) und zur Umsetzung verholfen werden.

 

Um diese Struktur mit Leben zu füllen, braucht es ein starkes städtisches Netzwerk an Aktiven und Ideengebern, an Sponsoren und Unterstützern. Dieses Netzwerk Zukunftsstadt ist während der 2. Phase gegründet worden.

Über 60 Institutionen, Firmen, Parteien und Medienpartner sind u.a. Mitglied. Gefunden und getroffen hat sich das Netzwerk u.a. über die regelmäßig angebotenen Bürgerstammtisch.

 

(Der nächste Stammtisch findet am 21.11.2018 um 18.00 in der Goebenstraße 83)

 

Um für die Menschen in der Stadt sichtbar und „anfassbar“ zu werden, durfte die Zukunftsstadt temporär in den ehemaligen Netto-Supermarkt in der Goebenstraße 83 einziehen. Dieser Ort ist ein Treffpunkt für abendliche Veranstaltungen, außerdem ein Ort wo gemeinsam Ideen und Pläne geschmiedet werden können und die Menschen Gelegenheit bekommen, Gleichgesinnte zu treffen und in Kontakt mit der städtischen Verwaltung und Politik zu treten.

 

Ein Ort des Dialogs und Begegnung!

 

Leider ist es nicht gelungen, in die 3. Phase zu kommen und damit diese drei Elemente modellhaft zu erproben und in Oberhausen zu etablieren.

Damit die Ideenfabrik eines Tages Realität wird und künftig keine Idee in Oberhausen verloren geht, ist es notwendig aus eigenen Kräften das bereits Erreichte fortzuführen

und ggf. neue Finanzierungsmodelle zu erschließen.

 

Abschließend erklärt sie, dass sie für Rückfragen unter der Rufnummer 825 2727 jederzeit zur Verfügung steht und weist auf eine Veranstaltung unter dem nachfolgenden Link hin: <https://www.vision-2030-oberhausen.de/>

 

Die Bezirksvertretung Alt-Oberhausen nimmt die mündlichen Ausführungen zur Kenntnis.

 

Online-Version dieser Seite: http://ratsinfo.oberhausen.de/to020?SILFDNR=4294&TOLFDNR=127688&selfaction=print