30.10.2018 - 1 Jahresbericht der BSWR (mündlicher Vortrag)

Beschluss:
zur Kenntnis genommen
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Beratung

Herr Dr. Keil stellt den Jahresbericht der Biologischen Station Westliches Ruhrgebiet (BSWR) vor.

Herr Flore merkt an, dass die Waldfläche in der Bundesrepublik zugenommen hat, sehr große Flächen allerdings Monokulturen bzw. Plantagenwirtschaft sind. Er möchte wissen, ob dieser Trend auch in Oberhausen festzustellen ist, um auf den Waldbetreiber (OGM) hin-sichtlich der Umstellung auf Mischwald einzuwirken. Herr Dr. Keil teilt mit, dass in Oberhau-sen keine Plantagenwirtschaft betrieben wird, welches an der Qualität des Waldbestandes zu sehen sei.

Auf eine Nachfrage von Herrn Ingendoh bezüglich des Heckenkatasters teilt Herr Dr. Keil mit, dass bei der Katalogisierung nicht zwischen „öffentlich“ und „privat“ unterschieden wird und zurzeit das Augenmerk auf dem Außenbereich liegt.

Herr Karschti stellt Fragen zum Insekten- und Artensterben sowie zum Aufbau eines Katasters für ökologisch wertvolle Flächen außerhalb der gesetzlichen Rahmenbestimmun-gen. Herr Dr. Keil bestätigt, dass auch in Oberhausen die Biomasse der Insekten zurückge-gangen ist und dass relativ kurzfristig Abhilfe durch insektenfreundliche Gärten und Balkon-gestaltung und durch Pflege und Gestaltung von Straßenrändern und Industriebrachen geschaffen werden kann. Für Oberhausen wird kein weiteres Flächen-Kataster geführt. Lediglich beim Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) wird ein Biotop-Kataster mit riesigem Aufwand für die kartografische Aufbereitung geführt.

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Beschluss

Der Umweltausschuss nimmt den Vortrag zur Kenntnis.

 

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