25.09.2018 - 2 Kommunales IntegrationskonzeptSachstandsbericht...

Beschluss:
zur Kenntnis genommen
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Beratung

Herr Stein berichtet vom aktuellen Stand der interkulturellen Qualitätsstandards für die Grundschulen (inkl. Primarstufen der Förderschulen).

Die Implementierung der Standards sei mittlerweile so weit fortgeschritten, dass die Entwürfe der Erhebungsinstrumente vom Schulausschuss zustimmend zur Kenntnis genommen wurden und nun die erste Umfrage vorbereitet werde. Die Fragebögen und Checklisten lägen in digitalisierter Form vor, sodass die Schulleitungen bei der Erhebung über einen passenden Link die Daten direkt online eintragen könnten. Herr Stein sagt weiterhin, dass er auf eine Rückmeldung der Schulen bis zum 02.11.18 hofft. Er sehe das Projekt auf einem „guten Weg" und wird in kommenden Sitzungen über die Ergebnisse berichten.

Ebenfalls macht Herr Stein auf die Bildungskonferenz am 22.11.2018 aufmerksam, deren Schwerpunkt auch „Integration" sein wird. Er lädt die Anwesenden ein, sich im Rahmen der Konferenz auch in dem Workshop zum Thema „Heterogenität in Schule und Unterricht" zu beteiligen.

Ein weiterer Punkt, den Herr Stein anspricht, ist das Förderprogramm des Landes NRW „Integrationschancen für Kinder und Familien (IfKuF). Dort sei geplant, die Programme „Rucksack KiTa" und „Rucksack Schule" auszubauen, wobei ein Fokus auf der sprachlichen Bildung und Mehrsprachigkeit liege. Das Land stelle Mittel zur Verfügung, um noch mehr Kinder in den Einrichtungen mit dem Programm zu erreichen. Für dieses Jahr seien dies noch 12.000,00 €.

Bislang, so berichtet Herr Stein, gebe es auch von Seiten der Einrichtungen noch mehr Bedarf an diesem Angebot, und es werde versucht, diesen in den kommenden Jahren zu decken.

Frau Walther kritisiert, dass das Projekt so auf Sprache fixiert sei, da sie auch Defizite im Bereich Mathematik sehe. Daraufhin macht Herr Stein noch einmal deutlich, dass die sprachliche Förderung zwar der Schwerpunkt des Programms sei, jedoch nicht nur darauf ausgelegt.

Anschließend berichtet Frau Demirci von ihren Erfahrungen auf der MuT-Messe (Mütter und Talente/Berufliches Wiedereingliederungsprogramm). Sie hält fest, dass der Integrationsrat Kooperationspartner des Projektes ist. Sie sei begeistert von den Zahlen gewesen, da tatsächlich (157) mehr Mütter erreicht wurden als geplant (125). Ebenso konnten mehr als 20 Frauen in eine Erwerbstätigkeit vermittelt werden sowie einige Frauen in Fortbildungs- oder Schulabschluss-Programme. Sie berichtet von verschiedenen Fällen, die sie persönlich bewegt haben. Der Antrag für die zweite Förderphase sei bereits in Arbeit. Daraufhin ergänzt Herr Telli, dass der Folgeantrag in der Endabstimmung ist, sodass er fristgemäß am 01.10.2018 für den Förderzeitraum 01.01.2019 - 30.06.2022 vorliegt. Herr Telli wird über die weitere Entwicklung berichten.