20.09.2018 - 2.10 Antrag der CDU-Fraktion gem. § 4 der Geschäftso...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 2.10
- Sitzung:
-
27. Sitzung des Schulausschusses
- Gremium:
- Schulausschuss
- Datum:
- Do., 20.09.2018
- Status:
- gemischt
- Uhrzeit:
- 15:00
- Anlass:
- Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Antragsvorlage
- Federführung:
- CDU-Fraktion
- Bearbeitung:
- Kevin Wilms
- Beschluss:
- zur Kenntnis genommen
Beratung
Frau Hausmann-Peters sieht Probleme mit den Schulwechslern. Es muss ein Angebot geschaffen werden, insbesondere auch bei ständig steigenden Schülerzahlen. Bereits im Dezember 2017 hatte die Verwaltung den Auftrag, die Einrichtung einer neuen Schule für den Bedarf der Jahrgänge 7 - 10 zu prüfen. Bei den Jahrgängen 5 + 6 und bei der Oberstufe besteht kein Bedarf. Aus diesem Grund ist eine zusätzliche Realschule ihrer Meinung nach erforderlich. Es handelt sich um ein Schulkonzept für Kinder, die andere Stärken haben. Hierzu bietet eine Aufbaurealschule eine gute Möglichkeit.
Herr Driever favorisiert eine weitere Gesamtschule in Verbindung mit der Lösung nach § 132 c. Diese Gesamtlösung sei ein guter 2 Punkte Plan, anderenfalls wären die Realschulen für die „Verlierer“.
Frau Hausmann-Peters erklärt ihren Vorstoß dadurch, dass die Verwaltung bisher keinen Vorschlag für eine neue Schule vorgestellt hat. Es sei nicht unmöglich, eine neue Realschule 2-3 zügig starten zu lassen und sukzessiv größer werden zu lassen. Man müsse diese Schule allerdings mit einem attraktiven Konzept aufstellen.
Frau Oberste-Kleinbeck räumt ein, dass jede Schule attraktiv sein sollte. Eine Aufbaurealschule, welche mit Klasse 7 beginnt, wäre eine Schule für die Abschiebung von Schülerinnen und Schülern. Man sollte anstreben, generell einen Wechsel zu verhindern.
Frau Hausmann-Peters weist darauf hin, dass es in der Realität immer Schulformwechsler geben wird. Hierfür ist ein adäquates Angebot zu schaffen.
Frau Hausmann-Peters formuliert den Antrag der CDU Fraktion neu:
Antrag:
„Der Rat der Stadt Oberhausen beauftragt den Schulträger zu prüfen, ab Klasse 5-6 eine 2-3 zügige, grundständige Realschule und ab Klasse 7 als erweiterte Realschule mit dem Schwerpunkt berufliche Perspektive zu gründen.“
Der Antrag wird positiv vorberaten.
