17.09.2018 - 9 Antrag DIE LINKE.LISTEErarbeitung eines Konzept...

Beschluss:
abgelehnt
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Beratung

Stadtv. Dr. Goeke bekräftigt den Wunsch seiner Fraktion, einen Prüfauftrag an die Verwaltung zu richten, möglichst eine Kostenermittlung für den Bau eines Freibades herbeizuführen, um ggf. in finanziell besseren Zeiten einen solchen Antrag stellen zu können. Auch die Bürgerinnen und Bürger wollen seiner Ansicht nach angesichts des ungewohnt heißen Sommers in diesem Jahr ein neues Freibad.

Stadtv. Kösling teilt mit, dass mangelnde Besucherzahlen beispielsweise die Schließung des Alsbachtals unumgänglich gemacht haben. Die Stadt habe daraufhin ein neues Bäderkonzept erstellt und für viel Geld den Aquapark gebaut, das alte Südbad neu errichtet und das Sterkrader Hallenbad ertüchtigt. Bürgerinnen und Bürgern, Vereinen und Schulen stünden daraufhin sogar mehr Wasserfläche zur Verfügung als vorher. Nach seiner Ansicht wird das für die Errichtung eines Schwimmbades benötigte Geld an anderen Stellen viel dringender benötigt.

Stadtv. Karschti hält bei diesem Thema eine interkommunale Zusammenarbeit für einen gangbaren Weg, denn andere Städte haben ähnliche Probleme.

Stadtv. Nakot pflichtet bei, dass die Aussage des Gutachters zu berücksichtigen sei, Oberhausen habe mehr Wasserflächen zur Verfügung als vor den Umstrukturierungsmaßnahmen in der Bäderlandschaft. Anzumerken sei auch, dass ein einfaches Schwimmbad von Bürgerinnen und Bürgern gar nicht erst angenommen würde. Die haben einen ganz anderen Anspruch.

Stadtv. Bruckhoff wäre durchaus gespannt auf die Meinung der Bürgerinnen und Bürger, ob diese in Oberhausen an der Errichtung eines Familienbades interessiert sind und wie hoch die Kosten dafür wären.

Stadtv. Dr. Goeke ergänzt seine Ausführungen noch einmal dahingehend, dass nach seiner Auffassung eine gute Auslastung der Hallenbäder in den Sommermonaten nicht in Konkurrenz zu einem Freibad steht.

Stadtv. Blanke sieht keine Möglichkeit, die Finanzierbarkeit eines zusätzlichen Freibades sicherzustellen, zumal die Stadt mit dem Aquapark und dem Revierpark gut aufgestellt ist und es keine Unterversorgung an Wasserflächen gibt. Außerdem befinden sich weitere Freibäder in der Nähe der Stadtgrenze z. B. zu Mülheim.

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Beschluss

Der Hauptausschuss - mit Beteiligung des Oberbürgermeisters - berät den Antrag der LINKE.LISTE Fraktion mit der Drucksache A/16/3894-01 mit großer Mehrheit mit den Stimmen der SPD-Fraktion, CDU-Fraktion, Fraktion DIE GRÜNEN und der FDP im Rat ablehnend vor.

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