10.07.2018 - 5 Türkisch als Fremdsprache am Bertha-von-Suttner...

Beschluss:
zur Kenntnis genommen
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Beratung

Zu diesem Tagesordnungspunkt begrüßt die Vors. Erdas den Leiter des Bertha-von-Suttner-Gymnasiums, Herrn Reuen ganz herzlich, ebenso die Elternvertreter*innen. Wie alle wissen begleitet uns diese Thematik schon etwas länger. Bevor Herr Reuen das Wort erteilt wird bittet sie Herrn Telli kurz den bisherigen Verlauf zu reflektieren. 

 

Herr Telli hält zunächst fest, dass das Bertha-von-Suttner-Gymnasium eine besonders engagierte Elternvertretung hat und sich sehr für die Bildungsbelange der Schülerinnen und Schüler einsetzt. Er berichtet, dass eine Anfrage bei der zuständigen Dezernentin bei der               Bezirksregierung Fr. Hoffken zwecks eines gemeinsamen Termins mit den Eltern nicht zustande gekommen ist.

 

Frau Höffken teilte mit, dass sie erst in vier Monaten einen Termin frei hätte. Auch ein Anschreiben an den zuständigen Abteilungsleiter Herrn Hartmann endete erfolglos. Bis dato liegt keine schriftliche Reaktion vor.  Es erhärtet sich der Verdacht, so Herr Telli, dass man die Angelegenheit „aussitzt".  Nach dieser Einführung erteilt Vors. Erdas Herrn Reuen das Wort und begrüßt ihn ganz herzlich.

 

Herr Reuen betont zunächst, das er krankheitsbedingt der letzten Sitzung des  Integrationsrates nicht beiwohnen konnte. Herr Reuen hält fest, dass die bisherige Praxis am Bertha-von-Suttner-Gymnasium rechtlich nicht in Ordnung war.  Seiner Meinung nach war               der bisherige Türkischunterricht schon immer im Rahmen des herkunftssprachlichen Unterricht (HSU) erteilt worden.  Dies erwidern sowohl die anwesenden Eltern als auch mehrere Mitglieder des Integrationsrates massiv und geben an, dass bei den Einschulungsgesprächen dies nie thematisiert wurde, zumal die Schule auf ihrer Internetseite massiv mit dem Produkt „Türkisch als zweite Fremdsprache geworben hat.

Auch die Begründung in der Schulausschutzsitzung  das keine Nachfolgerin für die scheidende Türkischlehrerin gefunden wurde lief ins Leere.  Herr Reuen gibt weiter an, dass er nicht genug Anmeldungen für den Türkischunterricht hat und er keine Möglichkeit sieht, die Türkischlehrerin mit einer Ersatzlehrerin zu ersetzten, da er in anderen Fächern auch Personal benötigt und diese will er prioritär bedienen.

Herr Reuen bietet als Kompromiss die Einführung des herkunftssprachlichen Unterricht (HSU) an.  Diese wird mehrheitlich abgelehnt, da HSU nicht versetzungswirksam ist und der Elternwille Türkisch als zweite Fremdsprache zu belegen nicht nachgekommen werden kann. 

Der Integrationsrat nimmt die Ausführungen von Herrn Reuen zur Kenntnis.