20.06.2018 - 1.1 Sachstand KTE-Planungen und -Baumaßnahmen
Grunddaten
- TOP:
- Ö 1.1
- Zusätze:
- mündlicher Bericht
- Gremium:
- Jugendhilfeausschuss
- Datum:
- Mi., 20.06.2018
- Status:
- gemischt
- Uhrzeit:
- 15:00
- Anlass:
- Sitzung
- Beschluss:
- zur Kenntnis genommen
Beratung
Einleitend weist Frau Scholz darauf hin, dass die Vorlage gemeinsam von den Bereichen 3-1/Kinder, Jugend und 0-7/Strategisches Immobilienmanagement erstellt wurde. Zwischen den Bereichen besteht in der Angelegenheit ein enger Dialog.
Die Vorlage und die Sachstandsliste werden allgemein gelobt.
Herr Real bittet jedoch der Niederschrift eine Karte oder Skizze beizufügen, wo genau in Sterkrade an der Oberen-Brüder-Str./Beethovenstr. eine Kindertageseinrichtung entstehen soll.
Frau Willing-Spielmann spricht zunächst ihren Dank für die Unterstützung der freien Träger aus, die übergangsweise zusätzliche Plätze anbieten. Ferner teilt sie mit, dass über Herrn Rubin Kontakt zu einem Bauträger hergestellt werden kann, der an einer Investition im KTE-Bereich interessiert ist.
Frau Münich drückt ihre Freude darüber aus, dass die Vorlage positiv bewertet wird. Sie skizziert die Entwicklung der Berichterstattung seit 2016 und weist darauf hin, dass es sich um ein lernendes Berichtswesen handelt, um den Wünschen des Jugendhilfeausschusses nachzukommen. Auf die Anmerkung von Frau Walther, die sich in der Vorlage auch entsprechende Daten aus dem Sozialatlas gewünscht hätte, führt Frau Münich aus, dass eine entsprechende Übernahme der Daten zu einer Unübersichtlichkeit des vorliegenden Berichtes geführt hätte.
Auf weitere Nachfragen berichtet Frau Scholz, dass für den jeweils im März eines Jahres zu beschließenden Bedarfsplan immer aktuelle Zahlen zu Grunde gelegt werden. Derzeit wird eine steigende Nachfrage prognostiziert, so dass die zusätzlich entstehenden Einrichtungen auch Bestand haben werden. Aktuell wird bereits die Bedarfsplanung für das Kindertageseinrichtungsjahr 2019/2020 vorbereitet.
Im Dialog mit freien und kirchlichen Trägern konnten noch keine konkreten Vereinbarungen getroffen werden.
Ferner teilt Frau Scholz mit, dass bei der Planung berücksichtigt wird, wo wie viele Kinder leben., Sozialraumdaten werden beispielsweise für die Einrichtung von Familienzentren berücksichtigt. Es bestehe ein Rechtsanspruch auf einen Kindergartenplatz.
Frau Scholz führt auf Nachfrage von Herrn Müller aus, dass in jedem Gruppentyp bis zu zwei Überbelegungen ohne weitere Genehmigung möglich sind. Die Überbelegungen sollen so schnell wie möglich abgebaut werden, diesbezüglich werden mit jeder Einrichtung Absprachen getroffen. Derzeit wird erwartet, die Überbelegungen innerhalb von drei Jahren abbauen zu können. Frau Scholz zweifelt eine 100 %ige Bedarfsdeckung an, da keine Kindergartenpflicht besteht.
Die Fertigstellung der KTE Stadtmitte, so Herr Dabels, ist für 05/2019 vorgesehen. Nach dem Umzug werden die von der KTE genutzten bisherigen Räume für den Schulbetrieb umgebaut.
Im Anschluss nimmt der Jugendhilfeausschuss den Bericht zur Kenntnis.
