18.06.2018 - 1.1 Digitalisierung Kommunaler VerkehrssystemeBeric...

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Beratung

Frau Beig. Lauxen berichtet über fünf Zusagen zu Förderanträgen aus dem Förderaufruf des Bundes „Saubere Luft“, wovon ein Förderbescheid bereits in Schriftform vorliegt. Knapp 420. 000 € erhält die Stadt Oberhausen, um 30 Fahrzeuge der Feuerwehr mit digitalen Sendern auszustatten. Rund 4,5 Millionen € hat der Bund für die weiteren Projekte mündlich zugesichert.

Bislang stehen Autofahrer an der Mülheimer Straße lange vor roten Ampeln, wenn die Feuerwehr von der Brücktorstraße zu einem Einsatz ausrückt. Diese Wartezeit soll sich dank der Sender verkürzen, indem acht Ampelanlagen mit Empfängern ausgestattet und so schneller ihren „normalen“ Schalt-Rhythmus wieder aufnehmen werden.

Mit zwei weiteren Bewilligungen von Anträgen zur Verkehrsdatenerfassung des Individualverkehrs (2 Mio. €) und des Radverkehrs (80.000 €) gibt es in Verbindung mit dem neuen Verkehrsrechner ganz neue Möglichkeiten. 

Ebenfalls eine Förderzusage hat das Projekt zur Entwicklung einer neuen Rad-App für das Smartphone erfahren. Auf dem Handy sollen Radfahrer dann z. B. ablesen können, wo sie ihr E-Bike aufladen können. Gefahrene Routen können zudem gespeichert weden.Bei Vorliegen einer Einverständniserklärung könnte die Stadt die gespeicherten Daten nutzen, um weitere Erkenntnisse zum Radverkehr in Oberhausen zu gewinnen.

Zur Entlastung der Straßen rund um das Centro soll das Wegweiser-System des Centros verbessert werden. Das Einkaufszentrum wird sich an den Kosten beteiligen. Centro-Besucher sollen künftig schon bei der Anreise auf digitalen Schildern erfahren, wo es noch freie Parkplätze gibt.

An der folgenden Diskussion beteiligen sich Stadtv. Kösling, OB Schranz, Stadtv. Karschti, Stadtv. Tüzün, Stadtv. Bruckhoff, Stadtv. Flore, Beig. Motschull, Frau Beig. Lauxen sowie Stadtv. Blanke.

Die Frage von Stadtv. Kösling, ob die manuelle Ampelschaltung, die nicht nur für die Feuerwehrfahrzeuge dienlich ist, auch weiterhin in Funktion bleibt, beantwortet OB Schranz mit ja.

Die Digitalisierung der Ampelschaltung auf der Mülheimer Straße ist ein Testlauf. Im Erfolgsfall wird die Stadt weitere Mittel beantragen.

Die Fragen der Diskussionsteilnehmer beantwortet Frau Beig Lauxen dahingehend, dass sich die Erstellung eines Zeitplans in Arbeit befindet und sie diesen in der nächsten Sitzungsfolge vorstellen wird (Stadtv. Karschti). Was die Rad-App anbelangt, so wird diese in Kooperation mit dem RVR und weiteren Beteiligten entwickelt (Stadtv. Tüzün). Zum Thema Verkehrsdatenerfassung führt sie aus, dass die Förderung sich nur auf die reine Datenerfassung bezieht (Stadtv. Flore). Für die Einleitung konkreter Maßnahmen müsste ein neuer Förderantrag gestellt werden.

Für Stadtv. Blanke handelt es sich bei diesem Förderprogramm um einen ersten wichtigen Schritt in Richtung einer intelligenten digitalen Mobilität.