07.06.2018 - 10 Ladeinfrastruktur für Elektroautos in Oberhausen

Beschluss:
zur Kenntnis genommen
Reduzieren

Beratung

Frau Wittmann und Herr Flore möchten wissen, was die Stadt Oberhausen zusätzlich zu den Mitteln der EVO für die E-Mobilität aufbringen muss bzw. welche staatlichen Leistungen noch erforderlich sind. Herr Ingendoh weist auf eine seiner Meinung nach falsche Information hin. Tiefgaragen-Stellplätze würden aufgrund gesetzlicher Bestimmungen als Standorte für Lade-stationen wegfallen. Herr Lütte fragt nach, ob Statistiken vorliegen wieviele Autos überhaupt geladen werden, und ob diese mit Ökostrom betrieben werden. Herr Karschti teilt mit, dass die Stadt Essen ihre Mitarbeiter beim Erwerb von E-Rollern unterstützt und sich auch für Oberhausener Bürger Unterstützung durch die Stadt und größere Unternehmen wünscht.

Herr Bandel fragt nach, ab wann die EVO damit rechnet, mit den Ladestationen „Geld zu verdienen“ und Herr Emmerich, ob ein plötzlicher Anstieg von E-Mobilität das Oberhausener Stromnetz zusammenbrechen lässt.

 

Herr Homberg teilt für die EVO mit, dass die Ladestationen der EVO ohne Fördermittel betrieben werden. Für die Standorte seien Marktstudien notwendig, und er verweist in diesem Zusammenhang auf die Internet-Seite der EVO mit dem entsprechenden Beratungs-angebot. Derzeit sind die Ladestationen Zuschussgeschäfte. Eine Rentabilität ist noch nicht absehbar. Statistiken zur Anzahl der Ladevorgängen liegen nicht vor.

Alle Ladestationen werden mit Ökostrom betrieben. 10 Mitarbeiter der EVO werden zurzeit durch unentgeltliches Laden gefördert.

Da andere Netzkonzepte (u. a. intelligente Systeme, Smart-City-Verteilnetze, Absenken von Kapazitäten) beim sprunghaften Anstieg der E-Mobilität gefahren werden, wird es nicht zu einem Zusammenbruch des Stromnetzes kommen.

Reduzieren

Beschluss

Der Umweltausschuss nimmt die Drucksache M/16/3598-01 zur Kenntnis.

Online-Version dieser Seite: http://ratsinfo.oberhausen.de/to020?SILFDNR=4246&TOLFDNR=123511&selfaction=print