19.04.2018 - 5.8 Antrag der CDU-Fraktion gemäß § 2 der Geschäfts...

Beschluss:
zur Kenntnis genommen
Reduzieren

Beratung

In seiner Antragsbegründung geht Herr Ingendoh auf zwei größere Pressemitteilungen in den örtlichen Medien zur teilweise abgetragenen und letztendlich abgebauten Bahnsteigbedachung durch mehrere Sturmereignisse im Bahnhof Sterkrade ein. Aufgrund des geplanten Ausbaus der Betuwe-Linie plant die Deutsche Bahn AG dort keine neue Bahnsteigüberdachung. Daher fragt Herr Ingendoh wegen dieses Zustandes nach der Sichtweise der Stadt Oberhausen und nach der Entwicklung des Sterkrader Bahnhofs in den nächsten Jahren.

 

Aufgrund einer Nachfrage hat die Deutsche Bahn AG laut Frau Janclas die Auftragsvergabe für die Errichtung eines sogenannten Notdaches bereits bestätigt. Im Planungsverfahren wurde mittlerweile erreicht, dass die Deutsche Bahn AG auch die veränderten Planungsabläufe zur Personenunterführung mit dem Projekt "Lichtwelten" in die Planungen in einem zweiten Deckblattverfahren mit aufnimmt. Nach der bisherigen Planung ist eine Offenlage für die Personenunterführung Ende 2018 / Anfang 2019 vorgesehen. Abschließend informiert Frau Janclas über einen Termin zur Vorstellung  des Lärmschutzes und des Lichtwelten-Entwurfes im Rahmen einer Roadshow durch die Deutsche Bahn AG am Sterkrader Tor am 27.04.2018 von 10:00 - 18:00 Uhr.

 

Für Herrn Bezirksbürgermeister Real ist dieser Termin eine gute Nachricht für Sterkrade.

 

Zur Frage von Herrn Cordes nach der Schallschutzwand und deren Aussehen im Bereich des Bahnhofes Sterkrade teilt Frau Janclas mit, dass die Gestaltung in dem Lichtwelten-Entwurf aufgenommen worden ist. Die Deutsche Bahn AG stimmt dieser Gestaltung grundsätzlich zu. Aber die Finanzierung der zusätzlichen Kosten muss noch mit der Deutschen Bahn AG geklärt werden. Daher muss zur weiteren Umsetzung das städtische Konzept mit der Deutschen Bahn AG diskutiert werden. In der nächsten Sitzung sollen die Planungen für die Personenunterführung vorgestellt werden.

 

Herr Ingendoh zeigt sich begeistert über den Imagewandel bei der Deutschen Bahn AG und fragt Frau Janclas nach einer persönlichen Einschätzung über die weitere Umsetzung. Bei einer realistischen Betrachtungsweise geht Frau Janclas unter Berücksichtigung des Planfeststellungsverfahrens und den Bauvorbereitungen von einem voraussichtlichen Baubeginn in 2024 aus. Eventuell ist der Bahnhof Sterkrade schon vorher fertiggestellt.

 

Wegen der Gestaltung der Schallschutzwände verweist Herr Nowak auf die aus seiner Sicht positive Gestaltung der Schallschutzwände an der BAB A40 in Essen-Kray und geht kurz auf eine im Herbst 2017 durchgeführte Schallbefragung im gesamten Bundesgebiet ein.

 

Die Bezirksvertretung Sterkrade nimmt den mündlichen Bericht zur Kenntnis.

Online-Version dieser Seite: http://ratsinfo.oberhausen.de/to020?SILFDNR=4231&TOLFDNR=122553&selfaction=print