18.12.2017 - 23.3 Antrag der SPD-Fraktion, Fraktion Die Grünen un...

Beschluss:
ungeändert beschlossen
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Beratung

Für Stadtv. Axt sollte Oberhausen ein weitreichendes Beispiel dafür werden, wie gut man in einer Stadt mit Ökostrom leben kann.

Stadtv. Nowak sieht darin keinen Vorteil, denn nach seiner Auffassung kommt aus der Steckdose lediglich ein Strom-Mix. Besser wäre es, selbst grünen Strom zu produzieren.

Stadtv. Runkler zeigt am Beispiel des LVR auf, dass die Stadt durch den vollständigen Bezug von Umweltstrom Kosten sparen kann. Beim LVR konnte nach einer schrittweisen Umstellung dadurch nach fünf Jahren eine Ersparnis von 17 % der bisherigen Stromkosten erzielt werden.

Stadtv. Karschti fragt nach, was die Umsetzung eines solchen Vorschlages für den Standort Oberhausen und die evo bedeuten würde.

OB Schranz weist darauf hin, dass die evo einen Öko-Stromtarif anbietet, der allerdings überwiegend nicht in Oberhausen produziert werden kann. Dass die evo, aber sowohl ein Biomasseheizkraftwerk errichtet hat und erfolgreich betreibt, als auch einen ehemaligen Öltank am Heizkraftwerk in Sterkrade zu einem Fernwärmespeicher umgebaut hat, ist ein nicht ganz kleiner Beitrag zur ökologischen Strom- und Wärmeerzeugung.

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Beschluss

Rat der Stadt - mit Beteiligung des Oberbürgermeisters - fasst mit großer Mehrheit gegen die Stimme des Stadtverordneten Nowak folgenden Beschluss:

 

"Der Rat der Stadt Oberhausen strebt an, dass die Energieversorgung der städtischen Gebäude und Einrichtungen auf zertifizierten Ökostrom zum Zeitpunkt der nächsten Ausschreibung des Strombezugs umgestellt wird.

 

Im Rahmen von Gesprächen ist zu erörtern, inwieweit Ausschreibungsverbünde seitens der Stadt Oberhausen als auch der Stromanbieter in Bezug auf Preise und auf die benötigten Mengen der Umstellung auf Ökostrom zuträglich ist. Das Ergebnis der Sondierung ist den politischen Gremien bis zum Sommer 2018 vorzulegen.

 

 

Als Gesellschafter in den städtischen Tochterunternehmen setzt sich die Stadt dafür ein, dass diese ebenfalls zum dann nächstmöglichen Zeitpunkt - soweit noch nicht geschehen - ihren Energiebedarf aus regenerativ erzeugtem Strom decken."

Online-Version dieser Seite: http://ratsinfo.oberhausen.de/to020?SILFDNR=3723&TOLFDNR=119704&selfaction=print