05.12.2017 - 4.3 Stadterneuerungsprojekt „Soziale Stadt Osterfel...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 4.3
- Gremium:
- Bezirksvertretung Osterfeld
- Datum:
- Di., 05.12.2017
- Status:
- gemischt
- Uhrzeit:
- 18:00
- Anlass:
- Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführung:
- Umweltschutz
- Bearbeitung:
- Brigitte Netterdon
- Beschluss:
- zur Kenntnis genommen
Beratung
Herr Laakmann berichtet, dass über 1 1/2 Jahre unter Einbindung eines externen Büros das vorliegende Konzept erarbeitet wurde. Er stellt die zentralen Inhalte des Freiraumentwicklungskonzeptes "Soziale Stadt Osterfeld" vor und erläutert die Funktion und den Nutzen des politisch beschlossenen "städtebaulichen Entwicklungskonzeptes". Dieses Konzept wurde umfänglich im Beirat diskutiert. Nun schlägt die Verwaltung dieses vorliegende Endprodukt zur Beschlussfassung vor. Diese allgemeine Leitlinie wird zukünftig dabei helfen, konkrete Projekte oder Maßnahmen, z. B. in Schulen oder im Freiraum, zu realisieren. Im nächsten Jahr werden die ersten Förderbescheide erwartet und anschließend können die ersten Projekte umgesetzt werden. Nach seinen Ausführungen markiert das vorliegende Konzept in erster Linie ein planerisches Leitbild, daraus abgeleitete allgemeine Handlungsempfehlungen für unterschiedliche Arten von Freiraumtypen mit identischem Charakter und - auf den Raum übertragen - die Definition sogenannter multicodierter Handlungsräume, in denen schwerpunktmäßige Handlungsbedarfe verortet werden können.
Herr Stv. Zimkeit hofft, dass die Zuwendungsbescheide zeitnah eingehen. Er sieht die Chance, mit der Realisierung von zahlreichen Maßnahmen die Qualität in Natur- und Freizeiträumen im Stadtteil zu erhöhen.
Auf Nachfrage von Herrn Stv. Zimkeit führt Herr Laakmann aus, dass die Abstimmungsgespräche zur Sanierung / Überplanung der Revierparkflächen sowie die Beantragung von Fördergeldern stattfinden.
Frau Stv. Jacobs dankt dem Mitarbeiterteam des beauftragten Planungsbüros für ihre "offenen Ohren." Sie erläutert am Beispiel zur Auswahl der Standorte von Grillhütten im OLGA-Park , dass es dem Team gelungen ist, die Anliegen von Anwohnern/innen und Nutzergruppen in ein tragbares Konzept zu bringen. Sie lädt alle Osterfelder/innen ein, sich an der Gestaltung ihres Stadtteils Osterfeld zu beteiligen.
Herr Stv. Osmann begrüßt grundsätzlich das vorgestellte Konzept und die Perspektive, Fördergelder zur Realisierung von Osterfelder Projekten zu erhalten, die den Stadtteil aufwerten. Aus seiner Sicht ist der Fokus bisher auf Kinder und Jugendliche gelegt worden und damit kommen die älteren Generationen derzeit noch zu kurz.
Herr Laakmann führt aus, dass bereits ein Konzept zur Sanierung der Flächen im Revierpark inhaltlich zwischen dem RVR (Regionalverband Ruhr) und der Verwaltung abgestimmt ist. Bereits im Frühjahr 2018 werden EU-Fördergelder erwartet. Ab Januar 2018 steht ein intensiver Planungsprozess zur Konkretisierung von Einzelprojekten unter Einbeziehung der tangierten Städte an. Für den Revierpark ist es denkbar, einen Generationenspielplatz zu realisieren.
Im Anschluss an die inhaltliche Vorstellung des Konzeptes beantwortet Herr Laakmann Fragen von Herrn Stv. Osmann, u. a. zur unterirdischen Quelle in der Nähe des Spielplatzes Ziegelstraße; zur Rahmenplanung für den Abschnitt Vestische Straße - zwischen Rheinische Straße und Bottroper Straße - sowie zum Thema "Folgekosten" im Rahmen der Sanierung des OLGA-Geländes.
Damit ist die Drucksache positiv einstimmig vorberaten worden.
