16.11.2017 - 6 Bürgerbefragung - Ergebnisbericht 2016

Beschluss:
zur Kenntnis genommen
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Beratung

Frau Schönfeld-Nastoll stellt den Mitgliedern des Hauptausschusses die Ergebnisse aus der Bürgerbefragung 2016 vor. Dabei geht es vor allem um die Themenfelder Zufriedenheit, Ortverbundenheit, Leben und Wohnen, aber auch die größten Probleme der Stadt. Ein Ergebnis war, dass 86 % der befragten BürgerInnen gerne in Oberhausen leben. Bei den größten Problemen, zu denen die Infrastrukturangebote, Finanzen der Stadt, das Thema Ausländer, die Verschmutzung der Stadt und der Verkehr zählen fällt auf, dass im Zeitvergleich zwischen den Jahren 2014 und 2016 die Zufriedenheit insgesamt mit Ausnahme der Themenfelder Ausländer und Verkehr zugenommen hat.

OB Schranz bedankt sich für die ausführliche Darstellung und die im Vorfeld damit verbundene Arbeit. Die Auswertung hat einen großen Wert für das zukünftige Verwaltungshandeln und die politische Arbeit.

An der folgenden Diskussion beteiligen sich Stadtv. Große Brömer, Stadtv. Karschti, Frau Stadtv. Stehr, Stadtv. Blanke, Stadtv. Dr. Goeke, Stadtv. Runkler. Die Fragen der Stadtverordneten beantwortet Frau Schönfeld-Nastoll.

Stadtv. Große Brömer zeigt sich erstaunt über eine Aussage zum Thema Arbeitslosigkeit, die sich aus der Darstellung ergibt. Dem wird insgesamt wohl bei den BürgerInnen kein so hoher Stellenwert beigemessen, wie man politisch oft meint. Seine Frage, ob es vergleichbare Umfragen in Nachbarstädten gebe, die einen interkommunalen Vergleich ermöglichen würden, beantwortet Frau Schönfeld-Nastoll mit nein.

Stadtv. Karschti zeigt sich beeindruckt, dass insbesondere die jungen Erwachsenen die gegenwärtige und zukünftige Lebensqualität in den Stadtbezirken als gegenwärtig gut bis sehr gut beurteilen. Er schlägt vor, die jeweiligen Informationen den einzelnen Bezirksvertretungen bekannt zu geben.

Frau Stadtv. Stehr nimmt erfreut wahr, dass die Identifikation der BürgerInnen mit der Arbeit der Stadtverwaltung gestiegen sei. Nichtdestotrotz sind die Probleme in den Blick zu nehmen. Darauf müssen Politik und Verwaltung gemeinsam reagieren.

Stadtv. Blanke merkt an, dass die Zahlen nicht nur eine Menge Informationen preisgeben, sondern ebenso auch Hausaufgaben aufgeben. Dass die BürgerInnen Dinge wohl manchmal anders sehen, als die Politik, gilt offensichtlich nicht nur für das Leben in Oberhausen und die Arbeitslosigkeit, sondern auch für den ÖPNV.

Stadtv. Dr. Goeke bedauert sehr, dass in der Umfrage die BürgerInnen in Oberhausen das Thema Ausländer als drittgrößtes Problem ansehen. Er schlägt vor, dass in Schulen und Jugendzentren Projekte zu entwickeln, die dem Empfinden entgegen wirken.

Stadtv. Runkler regt an, in die nächste Befragung die Menschen mit Behinderungen einzubeziehen.

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Beschluss

Der Hauptausschuss nimmt den Bericht der Verwaltung zur Kenntnis.

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Anlagen zur Vorlage