21.09.2017 - 2 Aktuelle Informationen

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Beratung

Herr Motschull führt aus, dass das Projekt „The Mirai"-Fitness auf drei Säulen basiert. So plant der Betreiber, einen Showroom als eine Art Messestandort für den Fachhandel vorzuhalten. Dazu soll ein Forschungsinstitut entstehen, das sich mit der Entwicklung von neuen Technologien und Innovationen befasst. Auf dem Grundstück am CentrO. mit über 50.000 Quadratmetern wird es zudem für den Endverbraucher eine Fläche für die unterschiedlichsten Trainingsformen geben. Die öffentliche Wahrnehmung, so Herr Motschull weiter, in Oberhausen entstehe nunmehr das größte Fitnesscenter der Welt, ist daher falsch.

 

Herr Motschull erörtert mittels einer farblichen Folie die geplante Straßenführung zum Waldteichgelände und merkt an, dass hiervon einzig die Tennisanlage an der Erlenstraße und nicht der dahinter liegende Sportplatz tangiert ist. Letzterer soll im Rahmen des KIF-Programms mit einem Kunstrasen ausgestattet werden. Zwei Fußballvereine - Sportfreunde 06 Sterkrade-Heide und FC Sterkrade 72 - werden künftig auf der Sportanlage Erlenstraße ihren Trainings- und Spielbetrieb durchführen. Der auf der Sportanlage beheimatete TV Biefang hat derweil seine Absicht geäußert, das vereinseigene Klubhaus nicht aufgeben und dort auch verbleiben zu wollen. Der seitens der Verwaltung vorgeschlagenen Verlagerung des Vereins zur Sporthalle an der Biefangstraße steht TV Biefang ablehnend gegenüber. In einer Mitgliederversammlung hat es ein Votum gegen einen Umzug gegeben.

 

Eine Standortverlagerung des Buschhausener Tennis-Clubs, so Herr Motschull, ist aufgrund des überplanten Straßenverlaufs unausweichlich. In Abstimmung mit dem Verein kann dieser sich vorstellen, eine neue sportliche Heimat im Alsfeld zu beziehen. Dort könnte auf dem ehemaligen Tennenspielfeld an der Dachsstraße eine Tennisanlage mit bis zu neun Plätzen entstehen.

 

Herr Stadtverordneter Rubin greift das Thema Fusionen auf. Im Fußball sind Zusammenlegungen von Vereinen auf einer Sportanlage in den vergangenen Jahren bereits vollzogen worden. Diese Möglichkeit sollte man auch im Tennis in Betracht ziehen, um die Sportart zukunftsfähig auszuweisen.

 

Herr Motschull entgegnet, dass der Buschhausener Tennis-Club über gesunde Strukturen verfügt. Der Verein denkt sogar über den Bau einer Tennishalle nach. Eine Zusammenlegung mit einem anderen Verein ist - Stand heute - nicht beabsichtigt.

 

Herr Bürgermeister Broß ersucht die Verwaltung unter Moderation des Stadtsportbundes Oberhausen e. V. mit den im Nahbereich Sterkrade ansässigen Tennisvereinen Gespräche zu führen. Ziel sollte sein, eine Konzentration auf weniger, jedoch qualitativ hochwertigeren Anlagen anzudiskutieren (Anpassung an die demographische Entwicklung). Analog der positiven Erfahrungen mit den Sportfreianlagen, allerdings losgelöst von Szenarien, die mit Fusionen unnötige Irritationen hervorrufen würden.

 

Herr Stadtverordneter Kösling merkt an, dass im Falle einer Realisierung an der Dachsstraße im näheren Umkreis gleich fünf Tennisanlagen existieren würden. Perspektivisch müsse man sich auch mit der Tennislandschaft auseinandersetzen, und zwar in der Art und Weise, wie dies bereits in der Sportstättenentwicklungsplanung bei Sportanlagen und Sport-/Turnhallen erfolgt ist. Hierbei sind Umsetzungsplanung und Kosten zu berücksichtigen. Herr Kösling fragt zudem, ob sich der Investor Logport an den Kosten für einen etwaigen Umzug des BTC beteiligt.

 

Herr Beigeordneter Motschull kündigt für den 12.10.2017 ein Treffen mit dem Investor Logport an, bei dem auch um die Kostenbeteiligung thematisiert werden soll. Des Weiteren wird die Sportverwaltung mit dem BTC weitere Gespräche führen. Herr Motschull sagt zu, über neue Sachstände regelmäßig im Sportausschuss zu berichten.

 

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