14.09.2017 - 1.20 Konzeptionelle Entwicklung des Gebäudekomplexes...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 1.20
- Gremium:
- Finanz- und Personalausschuss
- Datum:
- Do., 14.09.2017
- Status:
- gemischt
- Uhrzeit:
- 15:00
- Anlass:
- Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführung:
- Soziales
- Bearbeitung:
- Dorothea Albrecht
Beratung
Frau Stadtv. Müthing hinterfragt, warum nicht die ursprüngliche Planung bereits eine rollstuhlgerechte
Ausrichtung beinhaltet hat und kritisiert die damit jetzt im Nachgang einhergehenden
Mehrkosten für den nachträglichen Umbau.
Wenig Verständnis zeigt Frau Stadtv. Müthing dafür, dass das Vorhaben, das Gebäude zu
verklinkern, anstatt es mit einer Wärmedämm-Verbundfassade zu versehen, bezüglich der Begründung
mit der Brandkatastrophe von London in Zusammenhang gebracht wird.
Herr Spiecker erläutert, dass der Anteil der Rollstuhlfahrer in Pflegeheimen relativ gering ist
und unter 20% liegt. Daher existieren auch keine gesetzlichen Vorgaben, dass rollstuhlgerechtgebaut werden muss. Aus diesem Grund ist auch nicht rollstuhlgerecht gebaut worden.
Bezüglich der Fassade verweist Herr Spieker darauf, dass dem Sozialausschuss seit einem
halben Jahr bekannt ist, dass eine verklinkerte Fassade nicht in dem engen finanziellen Korsett
von knapp 8,3 Mio. Euro enthalten ist. Herr Spieker erläutert, dass der Verweis auf die Brandkatastrophe
von London als zusätzliches Argument dafür gedacht war, dass es sinnvoll wäre, eine
Klinkerfassade zu verwenden.
Herr Stadtv. Bruckhoff fragt, ob es Informationen gibt, ob andere Träger ihre Gebäude rollstuhlgerecht
planen.
Frau Beig. Münich erläutert, dass die Landschaftsverbände die Träger, die neu bauen, beraten.
Der Landschaftsverband Rheinland gibt aber andere Empfehlungen als der Landschaftsverband
Westfalen-Lippe. So empfiehlt der Landschaftsverband Rheinland den rollstuhlgerechten
Bau, der Landschaftsverband Westfalen-Lippe dagegen nicht. Bezüglich der Klinkerfassade
verweist Frau Beig. Münich darauf, dass davon ausgegangen wird, dass sich die Mehrausgaben
dahingehend amortisieren, dass die Betriebsausgaben niedriger ausfallen.
