07.09.2017 - 1.1 Mündlicher Bericht zur Unterbringung und Versor...

Reduzieren

Beratung

Herr Bohnes berichtet über den derzeitigen Stand. Zurzeit werden 1.732 Flüchtlinge mit Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz versorgt. Ca. 62 % der Flüchtlinge wohnen in privatem Wohnraum.

 

Seit März 2017 erfolgen kaum noch Zuweisungen. Da die Stadt Oberhausen die Quote des Erfüllungsgrades mit 120 % erfüllt, ist bis zum Ende des Jahres mit keinen Zuweisungen zu rechnen.

 

Derzeit unterhält die Stadt Oberhausen 10 Standorte, die zu ca. 68 % ausgelastet sind. Daher ist angedacht, die Kapazitäten an die gegenwärtige Situation schrittweise anzupassen.

 

Zum 30.09.2017 wird der Standort an der Düppelstraße ruhend gestellt, um dort die laufenden Betriebskosten einzusparen.

 

Herr Bohnes macht auf das Patenschaftskonzept der Fachverwaltung aufmerksam. Flüchtlinge werden in diesem Rahmen durch ehrenamtliche Paten in der Alltagsbewältigung unterstützt. Neben der Vermittlung von Patenschaften ist hierbei auch die Begleitung der Paten durch Beratung und Fortbildung vorgesehen.

Interessenten können sich bei Frau Bendorf, Hagelkreuzstraße 101 oder unter der Telefonnummer 62921-154 informieren.

 

Herr Telli merkt an, dass das Team Sozialarbeit eine wichtige Aufgabe bei der Betreuung, Versorgung und Integration der Flüchtlinge erfüllt. Die in schwierigen Zeiten etablierte Personalressource sollte auch über den Zeitraum des Leistungsbezuges nach dem AsylbLG zur Verfügung stehen.

 

Frau Walther unterstützt den Vorschlag, da die Integrationshilfe nicht allein durch das Ehrenamt geleistet werden kann, sondern auch durch das Hauptamt unterstützt werden muss.

 

In diesem Zusammenhang erachtet Herr Tscharke ein Konzept, welches die Aufgaben hinsichtlich der Betreuung und Integration der geflüchteten Personen beschreibt, als erforderlich.

 

Herr Runkler weist darauf hin, dass Oberhausen in der Bewältigung der Aufgaben in der Flüchtlingskrise immer führend war und geht davon aus, dass auch weiterhin die zu erwartenden Aufgaben in gleichbleibend hoher Qualität erfüllt werden, was nur mit ausreichend städtischem Personal gelingt.

 

Frau Münich berichtet, dass sich die Verwaltung mit diesem Thema befassen wird und einen entsprechenden Vorschlag unterbreiten wird. Sie erinnert daran, dass die Zahl der Sozialarbeiter gekoppelt ist an die Zahl der Flüchtlinge im AsylbLG. Steigende Zahlen haben zu einer Steigerung der Anzahl der Sozialarbeiter geführt. Sinkende Flüchtlingszahlen im AsylbLG bedeutet, dass auch über eine Reduzierung der Sozialarbeiter gesprochen werden muss.

 

Frau Oberste-Kleinbeck stellt zusammenfassend einen entsprechenden Bericht als Auftrag an die Verwaltung fest.