13.07.2017 - 9 Informationen aus dem Büro für Chancengleichhei...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 9
- Gremium:
- Beirat für Menschen mit Behinderung
- Datum:
- Do., 13.07.2017
- Status:
- gemischt
- Uhrzeit:
- 15:00
- Anlass:
- Sitzung
Beratung
Sitzung der Projektgruppe Inklusion am 20.06.2017/Workshop des Zentrums für Planung und Evaluation Sozialer Dienste (ZPE) der Universität Siegen am 2.6.201 zur kommunalen Inklusionsplanung:
Thema der letzten Sitzung der Projektgruppe Inklusion war die Sensibilisierung für Belange von Menschen mit Behinderungen. Frau Costecki führt aus, dass in der Projektgruppensitzung u.a. die Häufigkeit der Beiratssitzungen thematisiert wurde. Eine Sitzungserweiterung müsste mit der Stadtkanzlei abgestimmt werden.
Des Weiteren soll der Beirat noch stärker in das Beteiligungsverfahren eingebunden werden, d.h. diverse Vorlagen zur Kenntnis zu erhalten. Das Büro für Chancengleichheit wird in Zusammenarbeit mit der Stadtkanzlei diesbezüglich Möglichkeiten thematisieren.
Sie teilt mit, dass am 21.9.2017 die nächste Projektgruppensitzung zu den Themen Kultur und Tourismus stattfindet.
Frau Costecki berichtet, dass der Workshop des Zentrums für Planung und Evaluation Sozialer Dienste (ZPE) der Universität Siegen am 2.6.2017 zur kommunalen Inklusionsplanung sehr positiv und kreativ war.
Es wurde herausgestellt, dass die Bereiche Schule und Kindertageseinrichtungen im kommunalen Inklusionsplan bisher nur sehr zurückhaltend betrachtet wurden, was auch im letzten Zwischenbericht deutlich wurde. Die ist der Zuständigkeit unterschiedlicher Bereiche geschuldet.
Frau Costecki sagt, dass diesbezüglich Kontakt zu Frau Münich aufgenommen wurde, um zu besprechen, wie eine Zusammenführung erfolgen kann.
Weiter wurden bei dem Workshop weitere Handlungsfelder angesprochen, wie beispielsweise die Themen, „Schwangerschaft und Geburt", die auch von großer Bedeutung sind und perspektivisch in den Inklusionsplan aufgenommen werden sollten.
Zudem wurden Möglichkeiten der Kennzahlsetzung, Evaluation sowie Implementierung in Abläufe und Umsetzung in dem Workshop behandelt.
Frau Costecki fasst zusammen, dass sich der Abschlussbericht des kommunalen Inklusionsplans auf Grund der Anregungen ggfls. verschieben wird. Das Büro für Chancengleichheit wird entsprechend einen neuen Zeitplan erarbeiten.
Unabhängige Teilhabeberatung:
Frau Costecki teilt mit, dass der paritätische Wohlfahrtsverband die Koordination der Gespräche für eine mögliche Antragstellung übernommen hat. Er wird den Beirat für Menschen mit Behinderung über den weiteren Verlauf in Kenntnis setzen.
Herr Wörmann ergänzt, dass es einen Verbundantrag geben soll. Interessiert sind die u.a. die Selbsthilfekontaktstelle, Intego und der Verein für körper- und mehrfachbehinderte Menschen Alsbachtal.
Herr Rubin unterstützt den Vorschlag eines Verbundantrages.
Frau Franken teilt mit, dass die Lebenshilfe einen separaten Antrag stellen wird.
Herr Grünewald berichtet, dass der Caritasverband beabsichtigt, sich ebenfalls dem Verbundantrag anzuschließen.
Frauenbeauftragte in Werkstätten:
Frau Costecki berichtet, dass seit dem 01.01.2017 eine Vorgabe in die Werkstattverordnungen eingeflossen ist, Frauenbeauftragte vorzuhalten.
Sie führt aus, dass Frauenbeauftragte sehr hilfreich und unterstützend für die Mitarbeiterinnen in den Werkstätten sind.
Das Büro für Chancengleichheit hat mit Unterstützung des Werkstattrats der Lebenshilfe an mehreren Werkstattversammlungen teilgenommen, weitere werden noch folgen, so dass alle Werkstätten einmal aufgesucht werden. Es wurde über das Thema informiert. Die Wahl für die Frauenbeauftragten wird im November stattfinden. Das Büro für Chancengleichheit wird auch nach der Wahl bei dem Thema begleiten.
Austausch mit der STOAG:
Frau Costecki teilt mit, dass - wie im Beirat für Menschen mit Behinderung besprochen - Kontakt zur STOAG bezüglich eines regelmäßigen Austauschtermins aufgenommen wurde.
Die STOAG hat zeitnah eine Rückmeldung gegeben.
Der Termin findet am 31.08.2017 um 15.00 Uhr bei der STOAG statt.
Mehr politische Partizipation wagen-LAG Selbsthilfe:
Frau Costecki gibt die Workshop-Termine am 20.9.2017 (15-18 Uhr im Rathaus Oberhausen, Schwartzstr. 72, 46045 Oberhausen, 2. Etage, Raum 270) und 28.9.2017 (15-18:30 Uhr, Rathaus Oberhausen, Schwartzstr. 72, 46045 Oberhausen, 1. Etage, Raum 117/118) bekannt.
Derzeit finden die Abstimmungen mit dem Oberbürgermeister zum Workshop statt.
Eine Einladung an die möglichen Teilnehmerinnen und Teilnehmer wird zeitnah erfolgen.
